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nen  bezahlt.  Er  machte  große  Augen,  und  sagte:  Meine
Herten,  dieses  sind  keine  zwei  Zechinen.  Wie!  antwortete
  ich,  was  feblt  Ibnen?  Ercellenzie,  sing  er  an,  sie
sind  falsch,  es  feblt  ibnen  die  Farbe.  Wie!  rief  ich,  wie
könnet  Ihr  dieses  Geld  falsch  nennen,  da  doch  das  Bildniß
  Euers  Königs  darauf  geprägt  ist?  Za  Ercellenzie,
falsch  ist  es  nicht,  ich  meine  die  Zechinen  wären  viel  gelber.
  Dummer  Teufel,  gebt  sie  her,  Ihr  kennt  das  Geld
gar  nicht,  versetzte  ich,  indem  ich  ihm  2  fllberne  Lire  in
die  Hand  drückte  und  das  Kupfergeld  mit  den  Worten
zurück  nahm:  gelber  als  diese  haben  wir  keine.  Bei  dieser
  Rede  kam  endlich  seine  hochschwangere  Frau,  zur  Thüre
heraus  und  schrie:  Ach  meine  Eccellenzie!  betrachtet  mich
und  gebt  mir  nur  auch  etwas,  wenn  ibr  meinem  Mann
etwas  von  seiner  Foderung  abziehen  wollt.  Mit  Freundlichkeit
  und  Scherz  gab  ich  ihr  die  beiden  Kreuzer,  die  ich
ibrem  Manne  wieder  abgenommen  hatte,  als  worauf  beide
so  vergnügt  und  dankbar  über  unsere  Güte  und  Sahlung
waren,  daß  sie  uns  eine  glückliche  Reise  und  allen  Segen
  mit  auf  den  Weg  gaben,  was  diese  Leute  gewiß  im
andern  Fall  nicht  getban  hätten,  wenn  wir  ihnen  ibre
erste  Foderung  von  fünfzigmal  mehr  streitig  gemacht  bätten.
  Ueberhaupt  kömmt  man  mit  den  Itallenern  am  besten
zurecht,  wenn  man  sie  bei  dergleichen  Prellereien  spöttisch
und  scherzbaft  behandelt.  Nachdem  wir  in  Neapel  wieder
angekommen  und  uns  von  der  Pästumer  Reise  erbolt  harten,
  unternahm  ich  mit  meinem  Reisegefährten  die  Besteigung
  des  Vesuv,  wobei  es  mir  besonders  interessant
war,  daß  dieser  vulkanische  Berg  damals  gerade  seine
böchste  Höhe  erreicht  hatte,  indem  er  8  Tage  später  in