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lichkeit  in  ihren  Zirkel  ein;  alle  Anwesenden  empfingen  uns
auf  gleiche  Weise,  und  es  wurden  uns  Erfrischungen  aller
Art  angeboten.

Bei  der  Erzäblung,  welche  wir  jetzt  den  Damen
von  allem  machten,  was  wir  auf  unsern  Fußreisen  nach
Neapel,  Pästum  u.  s.  w.  von  Kunst  und  schönen  Naturseenen
  Interessantes  geseben,  zeigte  die  Prinzessin  Borgta
besonders  eine  große  Freude,  als  Herr  Ammiller  ihr  von
Malta  sprach,  von  wo  er  eben  erst  gekommen  war,  und
ihr  sagte,  daß  er  daselbst  ihren  jüngsten  Herrn  Sohn  sehr
gut  gekannt,  und  dieser  ihm  in  seine  Brieftasche  mit
Bleistift  geschrieben  habe,  seine  theure  Eltern  bei  seiner
Durchreise  durch  Velletri  herzlich  und  vielmals  zu  grüßen.
Mit  Hasligkeit  bat  sie  ihn,  ihr  die  Schrift  ihres  Sohnes
in  seiner  Brieftasche  zu  zeigen,  welche  sie  sogleich  erkannte
und  mit  innigshem  Gefühl  und  glücklicher  Erinnerung
vielmals  küßte.  Endlich  kam  auch  der  Prinz  gegen  Ave
Maria  (Sonnenuntergang)  von  seinem  Spaziergang  zurück,
  und  bewillkommte  uns  auf  gleiche  freundliche  Art,
wie  zuvor  seine  Gemablin.  Nachdem  wir  uns  eine  ziemliche
  Zeit  mit  ihm  unterhaiten,  und  alle  Hoffnung  aufgegeben
  hatten,  das  Kabtnet  noch  diesen  Abend  sehen  zu
können,  weil  inzwischen  die  Nacht  eingetreten  war?  so
sagte  uns  endlich  der  Prinz:  Meine  Herren,  Sie  haben
nur  zu  befeblen,  wenn  sie  das  Kabinet  besuchen  wollen,
ich  habe  solches  während  der  Zeit  unserer  Unterhaltung
illuminiren  lassen,  so  daß  sie  alles  hell  und  deutlich  wie
bei  Tage  übersehen  können.  Mit  nicht  geringer  Verwunderung
  über  diese  Gefälligkeit  folgten  wir  dem  Prinzen
und  mit  uns  die  übrige  Damen-Gesellschaft  in  die  vielen