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Portici  und  Pompeji,  zu  deren  Abzeichnung  man  mit
Mühe  die  Erlaubniß  erbielt.

Um  diese  Zeit  zeigte  sich  mir  auch  eine  günstige  Gelegenbeit,
  in  königliche  Dienne  zu  treten.  Die  angestellten
deutschen  Künstler  wünschten  dieses  besondrrs,  indem  sie
hofften,  daß  durch  mich  der  dortige  Kunstsinn  und  die
große  Liebe,  welche  die  königliche  Familie  für  die  dildenden
  Künste  überhaupt  hegte,  noch  mehr  angeregt  werde,
allein  ich  zog  die  Fortsetzung  meines  Studiums  und  das
freie  ungebundene  Künstlerleben  in  Rom  diesen  glänzenden
  Aussichten  vor,  und  begnügte  mich,  die  Merkwär-=digkeiten
  in  und  um  Neapel  wieder  zu  besuchen.

Bei  den  verschiedenen  Excursionen,  die  ich  von  Neapel
  aus  diesmal  machte,  war  mir  besonders  die  Besteigung
des  Vefuv  merkwürdig,  indem  ich  da  das  Städtchen  Torre
del  Greco,  durch  welches  ich  2  Jabre  zuvor  mehrmals  gegangen,
  nunmehr  bis  an  die  Thurmhöbe  mit  Lava  überdeckt
  sab,  so  daß  ich  mit  den  Händen  die  auf  dem  vorigen
Marktplatz  geffandene  Thurmuhr  berühren  konnte.  Ungeachtet
  der  schrecklichen  Vernichtung  dieses  Städtchens,
wo  damass  die  Lava  kaum  3  —  4  Fuß  tief  erkaltet  war,
und  man  hin  und  wieder  aus  den  Ritzen  und  Spalten
der  zersprungenen  Rinde  einen  Stock  brennend  berausziehen
  konnte,  wenn  man  ihn  hinein  steckte,  bauten  sich
die  Leute  schon  wieder  auf  der  erkalteten  Kruße  an,  und
suchten  auf  diese  Art  den  Platz  ihrer  vorigen  Wohnung
zu  behaupten,  ohne  an  vie  so  mögliche  Wiederkehr  der
furchtbaren  Erscheinung  zu  denken.  Da  der  Vesuv  gegen
¼  seiner  Höhe  eingestürzt  war,  so  wurde  das  Beheigen
nicht  so  mühsam  wie  2  Jahre  zuvor,  der  Anblick  gewährte