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aber  ein  neues  Interesse,  da  man  mehrere  100  Fuß  tief
in  das  Innere  des  Kraters,  welcher  einem  ungeheuern
großen  Kessel  glich,  bei  welchem  die  vormalige  dußere
Kruste  nunmehr  die  innere  Ansicht  bildete,  und  von  der
Außern  Oberfläche  des  Berges  wie  ein  Theil  eines  Baums
von  seinem  Stamm  abgebrochen  war,  binein  geben
konnte.  In  der  Mitte  dieses  großen  Kessels  bob  sich  eine
große  Masse  gleich  einer  Kolonne  in  die  Höbe,  zu  welcher
man  aber  auf  mebrere  100  Fuß  Wegs,  theils  wegen  der
Hitze  theils  aber  wegen  des  schwierigen  Wegs  über  die
ausgebrannten  Schlacken  nicht  kommen  konnte.  Bei  meiner
  zweiten  Wanderung  nach  Pästum  mit  einigen  Freunden
  gedachte  ich  der  frühern  schlechten  Bewirtbung,  und
wir  ließen  darum  in  Salerno,  wo  wir  übernachteten,
unsere  beiden  Wagen  mit  Speisen  und  Getränken  aller
Art  füllen,  damit  der  geistige  Genuß  nicht  durch  körperliches
  Mißbehagen  gestört  wurde.  Vor  dem  großen
mittlern  Tempel  machten  wir  von  Steinen  eine  große
Tafel,  und  stellten  darauf,  wie  zu  einem  Opfermahle,
unsere  mitgebrachten  Tafelgerätbschaften,  Speisen  und
Getränke,  und  ließen  uns  dann  auf  den  vordern  Gardinen
  des  Tempels  nieder.  Mit  Wonnegefübl  wiederbolten
wir  uns  bier  das  wenige  was  wir  von  der  Geschichte  dieser
alten  Stadt  und  ihren  ehemaligen  Einwobnern  wußten,
und  ich  erinnerte  dabei  meinen  Freund  Professor  Hummel
an  unser  erstes  Hierseyn  vor  zwei  Jahren,  wo  wir  als
arme  Pilgrimme  gleichsam  von  Almosen  lebten,  während
wir  jetzt  wie  Priester  schmauf'ten.

Neben  der  geschichtlichen  Unterhaltung  ließen  wir
es  auch  nicht  an  artillischen  Bemerkungen,  besonders  über