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leute,  nachdem  sie  unter  Konradin  von  Schwaben  und
Friedrich  von  Oebreich  die  Neapolitaner  geschlagen,  badeten.


In  Tagliogozo,  wo  wir  übernachteten,  waren  dazumal
  die  Fremden  eine  so  seltne  Erscheinung,  daß  die
Wirtbin,  als  wir  unsere  Zeche  bezahlen  wollten,  bitterlich
zu  weinen  anfing,  indem  sie,  wie  sie  sich  dußerte,  nicht
einmal  die  Freude  bätte,  uns  als  Fremde  galifreundlich,
das  beißt  umsonst  zu  bewirtben,  so  daß  wir  am  Ende  nur
mit  Mühe  ibrem  Kinde  ein  Geschenk  von  Geld  beibringen
konnten.  Der  Weg  von  da  war  abscheulich  und  ich  kann
ihn  bis  jetzt  noch  nicht  vergessen.  Da  wir  nämlich  denselben
  Tag  von  Tagliogozo  bis  Tivoli  wollten,  wobin
uns  mehrere  unserer  Freunde  entgegen  reis'ten,  um  von
uns  selbst  ruhig  und  ungestört  unsere  Reiseabentener  zu
hören,  brachen  wir  schon  morgens  in  aller  Frühe  auf,
und  es  mag  wohl  erst  3  Uhr  gewesen  seon,  als  wir  oben
am  Berge  zu  den  letzten  Häusern,  an  denen  sich  die  Straße
tbeilt,  gekommen  waren.  Hier  auf  der  Scheide  dieser
beiden  Straßen  begegnete  uns  ein  Mädchen,  welches  an
einer  Quelle  Wasser  geholt  batte;  als  sie  uns  deutsch
sprechen,  lachen,  fingen  und  pfeifen  börte,  so  gerieth  sie
in  die  größte  Angst,  und  auf  unfre  Frage,  ob  dies  der
rechte  Weg  für  uns  sey,  antwortete  sie  halb  auher  sich,
ja,  ja!  So  gerietben  wir  auf  die  unrechte  Straße,  was
wir  jedoch  erf  nach  mehreren  Stunden  bemerkten,  als
sich  der  Fabrweg  immer  verschmälerte,  dann  in  einen
Fußweg  und  endlich  ganz  im  Gebüsch,  Wald  und  Berge
verlor.  Bei  diesem  abscheulichen  Irrweg  mußten  wir  immer
  Berg  auf  Keigen,  und  in  der  Hoffnung,  daß  wir