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man  obne  Anstrengung  lesen  kann,  und,  ich  babe  oft  wäbrend
  meines  Aufenthalts  in  Rom  die  dasigen  merkwürdigen
  Gebdude  im  Mondlicht  betrachtet,  wo  sie  sich  besonders
  schön  ausnehmen,  weil  sich  dabei  viele  Kleinigkeiten
  dem  Auge  verbergen,  und  Licht  und  Schatten  nur  im
Ganzen  und  in  Massen  wirken.

Um  meinem  Freunde  auf  der  Rückreise  Monte  Porcia,
Frascati  u.  s.  w.  zu  zeigen,  mußten  wir  von  dem  an  den
Bergrücken  gelegenen  Palestrina  durch  das  Thal,  welches
zwischen  diesem  und  den  lateinischen  Gebirgen  liegt"
unsern  Weg  nehmen.  Wir  mochten  nun  kaum  1½  Stunden
  Wegs,  ohngefähr  die  Mitte  zwischen  Palesirina  und
Monte  Porcia  mit  unsern  Eseln  und  den  Eselstreibern
gekommen  seyn,  als  wir  auf  der  rechten  Seite  der  Straße
3  bis  4  Kerls  außen  vor  einem  alten  Mauerwerk  Heben
saben.  Da  ich  sogleich  vermutbete,  daß  diese  Leute  von
den  von  den  päbstlichen  Galeeren  entstohenen  Galioten
seon  müßten,  so  sagte  ich  meinem  Freund  ganz  leise:  er
sollte  ungestört  auf  der  linken  Seite  der  Straße  fortreiten
und  den  Eselsführer  hinter  sich  nachgehen  lassen.  Denn
da  wir  diesen  Menschen  nicht  entkommen  konnten,  wenn
sie  uns  etwas  anhaben  wollten,  so  hielt  ichs  für  geratbener,
  gerade  zu  ihnen  hinzureiten  und  im  schlimmsten  Falle
mit  ihnen  zu  tractiren.  Während  wir  ibnen  entgegen
trabten,  und  sie  uns  erwarteten,  stopfte  ich  Imir  in  der
Geschwindigkeit  eine  Pfeise  und  verbarg  meine  Ubrenkette
und  die  mit  Schweizer  Krystallen  besetzten  Hosenschnallen,
welche  ich  in  Geneve  gekauft,  damit  ich  nicht  reicher  schien
als  ich  war.  Indem  ich  nun  von  der  linken  Seite  gegen
die  rechte  auf  sie  zuritt,  sagte  ich,  indem  ich  meine