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an  welchen  vormals  die  Schiffe  festgebunden  waren,  deutlich
  zu  sehen  sind.

Am  Abend  unsrer  Ankunft  accordirten  wir  mit  dem
Wirtbe  wegen  Kost  und  Wobnung.  Nach  unserer  Uebereinkunft,
  die  ich  mit  ihm  getroffen,  weil  ich  schon  mebrere
  Male  zuvor  bei  ihm  eingekehrt  war,  mußten  wir  ihm,
die  Person  täglich  5  Paoli  zablen.  Als  wir  nach  6  Tagen
unsere  Rückreise  nach  Rom  nach  dem  Mittagessen  antreten
wollten,  machte  ich  über  Tische  meinen  Reisegefährten  die
Rechnung  in  der  Art,  daß  ich  den  Abend  unfrer  Ankunft
und  nun  den  halben  Tag,  an  dem  wir  nach  Tisch  weg
wollten,  für  einen  Tag  nahm.  Einige  meiner  Freunde
zweifelten,  ob  der  Wirth  sich  dies  gefallen  lassen  werde,
allein  ich  kannte  die  italtenische  Art  besser,  nahm  das  Geld
und  ging  in  die-Küche,  wo  der  Wirth  sich  aufzubalten
pflegte.  Allein  der  Bursche  war  pfiffig  und  unverschämt,
und  ich  gewann  nichts,  als  daß  meine  Gefährten  mich
auslachten.

Außer  diesem  Zuge  will  ich  noch  einer  weitern  Reise
nach  Tivoli  erwähnen  wegen  eines  besondern  drolligen
Eselritts.  Die  beiden  Brüder  Schabler  kamen  im  Sommer
  1795  von  Neapel  nach  Rom,  um  daselbst  die  Merkwürdigkeiten
  zu  sehen,  und  baten  mich  und  noch  2  andere
meiner  Freunde,  mit  ibnen  nach  Divoli  eine  Parthie  zu
unternehmen,  um  ihnen  die  dortigen  Altertbümer  zu
zeigen.  Da  es  im  hohen  Sommer  war,  wo  es  wegen  der
Hitze  und  der  Aria  cattiva  erforderlich  ist,  in  der  Nacht
den  Weg  zu  machen,  so  traten  wir  Abends  gegen  10  Uhr
die  Reise  mit  einem  Vetturino  von  Rom  an.  Auf  dem
balben  Wege  zwischen  Rom  und  Tivoli  kamen  wir  schon