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wie  auch  meine  übrigen  wenigen  Bijouterien  feblten.  Da
ich  nun  unsere  Aufwärterin  nicht  fand,  und  daher  mein
erster  Verdacht  auf  sie  fiel,  eilte  ich  auch  in  die  Zimmer
meines  Freundes,  wo  ich  ebenfalls  die  Commode  erbrochen,
und  einige  Meißeel  mit  einer  Jacke  eines  gemeinen  Handwerkers
  auf  dem  Boden  liegen  sah.  Bestürzt  über  diese
Enddeckung  eilte  ich  aus  dem  Hause  zu  meiner  Nachbarin,
wo  sich  mein  Freund  sehr  oft  aufbielt,  um  denselben  zu
rufen  oder  ihn  von  dieser  Frau  aufsuchen  zu  lassen.  Nicht
lange,  nachdem  ich  wieder  in  mein  Logis  zurück  war,  kam
auch  Büry  ganz  beftürzt  nach  Haus  geeilt,  indem  er
gerade  den  Tag  zuvor  eine  Rolle  Gold  von  100  Dukaten
eingenommen  batte.  So  rein  als  man  mir  meine  ganze
Baarschaft  genommen,  war  indeß  mein  Freund  nicht  ausgeplündert,
  indem  scch  bei  der  Untersuchung  fand,  daß
die  Goldrolle  beim  raschen  Herausziehen  der  Commodschublade,
  hinten  unter  die  in  der  Schublade  llegende
gebrauchte  Wäsche  gekommen  war,  und  deshalb  nur  die
wenigen  Seudi,  welche  in  kleiner  Mänze  neben  der  Rolle
lagen,  weggenommen  waren.  Nicht  lange,  nachdem  wir
das  Visum  repertum  aufgenommen,  kam  unsere  Aufwär--terin,
  welche  schon  unten  im  Hause  den  Diebstahl  vernommen,
  ganz  wüthend  bei  uns  an.  Da  ich  nun  so  ganz
von  allem  Geld  entblößt  und  ohne  Hoffnung  war,  mir
bald  wieder  etwas  zu  erwerben,  oder  Einiges  von  Hause
zu  erhalten,  und  ich  die  Frau  im  Verdacht  hatte,  daß  se
oder  einer  ihrer  Galane  Antbeil  an  diesem  Diebstabl
gehabt,  sie  auch  verpflichtet  war,  unser  Logis  zu  hüten,
wenn  wir  nicht  zu  Hause  waren,  so  emsing  ich  sie  nicht
ganz  freundlich  und  sperrte  sie  eintweilen  bis  zur  nähern