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daß  sie  in  der  Gegend  der  griechischen  Kirche  wohnten,
und  mich  alle  Mittag  an  ihrem  Hause  zum  Mittagessen
geben  saͤhen.  Wenn  ich  ihnen  nun  morgen  frühe  mein
Versprechen  erfüllt  bätte,  so  wollten  sie  um  Mittag,  wenn
ich  daselbst  vorbeiginge,  auf  mich  Acht  geben,  und  mich
alsdann  überzeugen,  daß  sie  die  Künstler  seyen,  für  die
sie  sich  ausgegeben.  Kaum  war  ich  dieses  so  gefährlichen
Besuchs  los,  als  plötzlich  meine  Magd,  die  wäbrend  der
Zeit  von  einem  dritten  Bösewicht,  unten  vor  dem  Haus
unterhalten  wurde,  und  die  beiden  Diebe  aus  dem  Hause
geben  sah,  zur  Thür  hereinstürzte,  und  mich  auf  den
Knien  mit  Weinen  und  Wehklagen  um  Verzeihung  bat,
daß  sie  so  lange  ausgeblieben,  und  mich  dadurch  in  Lebensgefahr
  gesetzt  hätte,  da  ich  von  diesen  Schurken  hätte
ermordet  werden  können.  Bald  kam  auch  mein  Freund
Büry  nach  Hause,  und  erschrak  nicht  wenig,  als  ich  ihm
das  Begebniß  mittheilte;  dabei  wunderte  er  sich,  daß  ich
als  ein  sonst  eben  nicht  geduldiger  Mensch  den  Dolchen
der  Italiener  entkommen,  und  sie  zu  täuschen  gewußt.
Rücksichtlich  meines  Vorsatzes,  das  Schelmenpaar  den
andern  Tag  wetters  zu  verfolgen,  war  mein  Freund  anderer
  Meinung,  und  sagte,  wenn  ich  nicht  den  andern
Morgen  die  verlangte  Erklárung  bei  der  römischen  Jußiz
machte,  so  wolle  er  dies  für  sich  tbun,  weil  es  uns  doch
nichts  helfe,  wenn  diese  Leute  bestraft  würden,  indem
wir  uns  dadurch  nur  ihre  Freunde  auf  den  Hals  laden,
und  unsere  zukünftige  Sicherbeit  in  Rom  mebr  gefäbrden
  würden.  Den  andern  Tag,  als  ich  zum  Mittagessen
  gehen  wollte,  und  bei  der  griechischen  Kirche
vorbeipassirte,  wurde  mir  plötzlich  zugerufen,  und  als