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gingen  wir  über  das  Campo  Vaceino  an  dem  Forum  Nerva
vorbei,  auf  Monte  Cavallo,  um  bei  Fontana  in  einer
Osteria  unser  Abendbrod  miteinander  in  Freundschaft  zu
geniehen.  Ein  Theil  unserer  Gesellschaft  ging  voraus  in
der  Strada  Piniant;  ich  und  drei  andere,  wovon  einer
(Herr  von  Limpach  aus  Bern)  erst  einige  Tage  zuvor  in
Rom  angekommen  war,  und  die  Colossen  auf  Monte  Cavallo
  noch  nicht  gesehen  batte,  blieben  zurück  und  vor
diesen  so  interessanten  plastischen  Kunstwerken  steben.
Kaum  batten  wir  unsern  Standpunkt  genommen,  als
einige  gemeine  Kerls  etwa  20  Schritte  hinter  uns  sich
zeigten,  und  um  Streit  anzufangen,  nach  Art  des  römischen
  Pöbels  Steinc  unter  uns  kugeln  lieben.  Mein  Freund
Escher  aus  Zürich,  welchem  ein  Stein  an  die  Fäße  kam,
verwieß  ihnen  diese  Unart  gegen  Fremde.  Um  uns  aber
mit  diesen  Menschen  nicht  weiter  einzulassen,  schlugen
wir  den  Weg  unserer  Freunde  ein,  welche  schon  ein  großes
  Stück  in  der  Strada  Piniani  voraus  waren.  Der
Haufe  folgte  uns  mit  den  dazumal  in  Rom  Mode  gewordenen
  Schimpfworten  Francesazze,  Jacobinazze,  und  da
wir  auf  diese  Scheltworte  nicht  achteten,  so  warfen  sie
uns  Pflastersteine  nach,  wovon  sie  eine  ziemliche  Portion
in  den  Armen  trugen.  Einer  dieser  Steine,  welcher  mir
ziemlich  bart  an  das  Bein  fubr,  machte  mich  endlich  drgerlich,
  so  daß  ich  mich  umdrebte,  und  den  Burschen  den
Tert  las.  Mit  einer  Wuth  und  Geschwindigkeit,  und  wie
auf  ein  Tempo  nahmen  sie  jetzt  den  Dolch  in  den  Mund
und  warfen  die  Scheide  auf  den  Boden,  um  so  die
Steine,  welche  sie  noch  im  Arm  hatten,  besser  auf  uns
zuschleudern  zu  können.  Wir  waren  daber  genstbiget,