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diesen  Würfen  durch  alle  mögliche  Wendungen  auszuweichen,
  und  endlich,  als  sie  ihre  Steine  verworfen  hatten,
und  mit  den  Dolchen  auf  uns  losHürmten,  unsern  Freunden
  nachzulaufen.  Unweit  der  Kirche  St.  Andrea  dé
Gesuiti,  welche  auf  der  rechten  Seite  unterwegs  in  der
Strada  stand,  und  wo  gerade  die  Abendvesper  gebalten
wurde,  holten  wir  sie  ein.  Alle  sprangen  wir  nun  der
Kirche  zu,  wo  eine  Menge  Volks  auf  den  Knien  lag,  und
der  Geistliche  gerade  die  Benediction  mit  dem  Kelche  in
der  Hand  gab.  Das  Ungestüm,  mit  welchem  wir  zur  Kirchtbüre
  hinein  und  gegen  den  Hochaltar  zu  dem  Geistlichen
ftürzten,  verursachte  eine  gänzliche  Störung,  so  daß  die
zur  Andacht  versammelte  Menge  in  einigen  Minuten  durch
die  Seiten-  und  bintern  Thüren  der  Kirche  voll  Furcht
und  Schrecken  mit  dem  balben  Segen  davon  liefen,  weil
der  Priester  selbst  durch  den  Auftritt  außer  Fassung  gekommen
  war,  und  die  heilige  Handlung  unterbrochen
batte.  Er  beschäftigte  sich  blos  mit  uns,  da  wir  in  die
höchsie  Wuth  versetzt  wurden,  als  wir  jetzt  sahen,  daß
Hr.  b.  Timpach  unter  der  Kirchtbüre  einen  Stich  erhalten,
  und  vor  Schrecken  todenbleich  war,  bis  sich  zeigte,
daß  seine  Wunde  nicht  gefabrlich  seo.  Nun  erst  bemerkten
  wir  auch,  daß  drei  von  unsern  Freunden  in  der  Kirche
sehlten,  die  wir  ermordet  glauben  mußten.  Unsere  Unruhe
  und  Besorgnisse  stiegen  dadurch  immer  höber,  so
daß  uns  der  Geifßlliche  endlich  den  Wein,  welcher  für  die
Communion  auf  dem  Hochaltar  stand,  zur  Erholung  anbot
  Nachdem  wir  uns  etwas  erbolt  hatten,  und  wäbrend
der  Zeit  auch  noch  einige  andere  Geistliche  aus  dem  Klosier
  herbei  gekommen  waren,  baten  wir  dieselben,  von