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unseren  Widerfachern  zu  begegnen,  so  zogen  wir  vor,
uns  in  dem  Palais  bis  zur  Zurückkunft  des  Monfsignore
aufzubalten.  Wir  befanden  uns  schon  in  dem  Vorsaale,
als  der  Monfignor  zurückkam,  und  mit  einem  königlichen
Pomp,  von  mehreren  Geifßlichen  begleitet,  bereintrat,
und  gingen  ihm  entgegen  und  sagten  ganz  ebrerbietig:
wir  seven  deutsche  Künstler,  welche  gestern  auf  eine  abscheuliche
  und  mörderische  Art,  unter  dem  Namen  von
Franzosen  und  Jacobiner,  angegriffen  worden,  und  verlangten
  wegen  unserer  künftigen,  Sicherbeit  in  Rom,  so
wie  für  die  erlittene  Beleidigung  Satisfaction.  Nachdem
wir  die  ganze  Geschichte  erzablt  hatten,  sagte  er:  Meine
Herren,  in  dem  gegenwärtigen  Augenblick,  wo  die  Franzosen
  es  auf  Rom  abgeseben  haben,  nebme  ich  es  dem
römischen  Pöbel  nicht  übel,  wenn  Sie  derselbe  für  Jakobiner
  hält,  denn  Ibre  abgeschnittenen  Haare,  ohne  daß
Sie  eine  Perücke,  oder  sonst  einen  künftlichen  Haarputz
tragen,  so  wie  Ihre  Kleidung  geben  Ibnen  ein  solches
Ansehen.  Würden  Sie  sich,  wie  die  vormaligen  alten,
berübmien  Künßler,  schwarz,  mit  einem  schwarzen  Mantel,
  gleich  den  jetzigen  Abbaten,  kleiden,  so  bin  ich  überzeugt,
  Sie  bätten  von  dem  Pöbel  nichts  zu  befürchten.
Wir  erwiederten  hierauf:  daß  wir  uns  nach  unserer  Landesart
  und  als  Bürgerliche  kleideten,  und  einen  geiftlichen
Anzug  für  unschicklich  bielten.  Im  Uebrigen  möchte  er
die  Güte  haben,  in  Rom,  wo  man  das  Betragen  und
die  Aufführung  jedes  Fremden  gewiß  genau  kenne,  unsertwegen
  Erkundigung  einzieben  zu  lassen,  wo  er  alsdann
  vernehmen  würde,  daß  wir  uns  niemals  in  die
französschen  Angelegenheiten,  oder  überhaupt  in  Politik