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wo  sie  uns  bei  diesem  Wetter  gar  nicht  vermutheten,
überfallen  und  schon  gefänglich  eingebracht  haben.  Es
kommt  jetzt  nur  noch  darauf  an,  daß  die  beleidigten  Herren,
  welche  morgen  das  Gouvernement  vorfordern  wird,
diese  Schelme,  dem  äußerlichen  Ansehen  nach,  noch  kennen,
  weil  jetzt  diese  Kerls  durch  ibre  Werktagekleider,
und  da  sie  nicht  so  wie  Sonntags  rafirt  sind,  ganz  anders
aussehen.  Hierauf  zog  er  eine  Liste  heraus,  worin  wir
Alle,  welche  bei  diesem  Vorfall  zugegen  gewesen,  von
Kopf  bis  zu  Fuß,  einzeln,  und  sogar,  ob  einige  einen
Stock,  ein  Buch  u.  s.  w.  in  den  Händen  gehabt,  beschrieben
  waren.  Als  wir  ihm  nun  bestätigten,  daß  wir  wirklich
  die  beleidigten  Personen  wären,  welche  bier  beschrieben,
  so  fuhr  er  fort:  Nun,  meine  Herren,  muß  ich
Ibnen  auch  sagen,  daß  der  Kerl,  welcher  Einem  von
Ibnen  einen  Stich  unter  der  Kirchthür  gegeben,  etwas
groß  ist,  etwa  25  bis  26  Jahr  alt,  gegenwärtig  einen
ziemlich  schwarzen  Bart  bat,  und  eine  rotbe  Weste,
kurze  Jacke  u.  s.  w.  trägt.  Auf  gleiche  Art  beschrieb  er
uns  auch  das  Portrait  des  zweiten,  und  sagte  dabei,
wenn  man  uns  diese  Schelme  mit  andern  vermischt
zeigte,  so  sollten  wir  diese  nur  dreist  für  die  Thäter  angeben,
  und  nötbigenfalls  solches  auch  mit  einem  Eidschwur
bekrdftigen.  Als  er  nun  fertig  war,  so  verlangte  er  die
von  uns  den  Sbirren  versprochene  Summe,  mit  der  Versicherung:
  daß  er  den  dritten  Brigand,  welcher  nur  auf
einige  Tage  aus  der  Stadt  gestoben  wäre,  ebenfalls  mit
seinen  Kameraden  zur  Haft  bringen  wolle.  Wir  verweigerten
  ibm  für  den  Augenblick  die  Zablung  mit  dem  Bemerken:
  daß  wir  ibm  solche,  als  ebrliche  Leute,  leisten