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Angabe  der  Verbrecher  beschwören  könnten?  Auf  unsere
Bejabung  verlangte  er  von  uns  die  Ablegung  des  Eides,
mit  dem  Beisatze:  zu  welcher  Religion  wir  uns  bekännten?
  Der  Zufall  wollte  nun  gerade,  daß  kein  Katbolik
unter  uns  war,  und  Einer  gab  desbalb  zur  Antwort:  wir
sind  zum  Tbeil  lutberische,  zum  Theil  reformirte  Cbristen.
  Sagen  Sie  uns  aber  nur  wie  wir  schwören  sollen;
wir  schwören  als  ehrliche  Männer,  und  als  gute  Christen.
Der  sebr  humane  und  ktolerante  Richter  fuhr  dann  fort:
ich  glaubes  dieses  von  Ihnen  meine  Herren;  legen  Sie
daher  nur  alle  in  einen  Kreis  nach  hiesiger  Sitte  Ibre
rechte  Hand  hier  auf  das  Protokoll,  und  sprechen  Sie
nur  meine  Worte  zur  Betheuerung  der  Wabrbeit  für  die
darin  enthaltene  Angabe,  und  daß  Sie  die  Menschen,
welche  Sie  mir  im  Gefängniß  gezeigt  und  berührt,  für
die  Thäter  erkennen,  laut  nach.  Nachdem  dieses  gescheben,
  entließ  uns  der  Richter  mit  dem  Ausspruch,  daß  es
nun  Sache  der  römischen  Zustiz  sen,  uns  die  gebührende
Satisfaction  zu  geben,  und  die  Verbrecher  gesetzlich  zu
be  rafen,  wir  sollten  darum  ganz  beruhbigt  nach  Hausfe
geben.  Drei  bis  vier  Tage  vergingen  hierauf;  in  dieser
Zeit  wollte  auch  der  damals  in  Rom  anwesende  französische
  Minister  Caco  uns  über  die  Geschichte  zu  Protokoll
vernehmen,  weil  an  dem  nämlichen  Tag  auch  die  französischen
  Commtssäre,  welche  die  französssche  Regkerung
nach  Rom  geschickt  batte,  um  daselbst  tractatmäßig  die
Kunstsachen  für  das  Pariser  Museum  abzubolen,  vor  der
Porta  del  Popolosvon  dem  Pöbel  insultirt  und  angegriffen
  worden  waren.  Der  französssche  Minister  äußerte,
daß  uns  die  französische  Regierung  Satisfaction  verschaf-