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fen  würde,  weil  wir  unter  dem  Titel  Franzosen  auf  der
Straße  mörderisch  angegriffen  worden,  und  es  nur  ein
Zufall  sey,  daß  sie  sich  in  unsern  Personen  geirrt.  Allein
wir  beriefen  uns  auf  den  Cardinal  de  State  und  die
deutsche  Gesandtschaft,  bei  welcher  wir  bereits  die  nötbigen
  Schritte  gethan  hätten.  Nach  drei  oder  vier  Tagen
kam  eines  Abends  einer  unserer  Freunde  auf  das  griechische
  Caffeehaus  voll  Schrecken  und  erzählte,  daß  er
die  zwei  im  Gefängniß  gesessenen  Verbrecher  so  eben  ganz
frei  aus  dem  Justizpalast  babe  herausgeben  seben,  und
desbalb  aus  Angst  und  Besorgniß  für  unsere  künftige
Sicherbeit  kaum  sprechen  könne.

Wir  konnten  Anfangs  dieser  Erzählung  keinen  Glauben
  beimessen;  allein  kaum  war  es  ganz  Nacht  geworden,
als  unser  Sbirro,  welcher  uns  zuerst  den  Rapport  über  die
Gefangennehmung  der  zwei  ersten  Schelme  gebracht,  wieder
  verkleidet  zu  uns  in  das  griechische  Caffeehaus  trat,
und  von  uns  verlangte,  daß  wir  wieder  mit  ibm  in  das
Zimmer  des  Caffeewirtbs,  wo  er  allein  und  vertraut  mit
uns  sprechen  könne,  geben  möchten.  In  einem  sehr  heftigen
  und  aufgebrachten  Tone  dußerte  er,  indem  er  anfing:
  Meine  Herren,  es  ist  abscheulich  und  unverantwortlich,
  das  Gouvernement,  welchem  wir  nun  auch  schon
vorgestern  Nacht  den  dritten  Brigand,  welcher  Sie  auf
der,  Straße  so  mörderisch  angreifen  half,  überlieferten,
bat  nun  diesen  Abend  alle  drei  Schurken  unter  dem  Titel,
  daß  es  nicht  die  wären,  welche  Sie  am  Ostertage
meuchelmörderisch  angegriffen,  laufen  lassen.  Sie  müssen
nun  morgen  wieder  zu  Ihrem  Hrn.  Minißter  gehen,  und
die  Sache  aufs  Neue  zur  Klage  bringen;  denn  man  muß