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Zönen  Satisfaction  geben,  damit  wir  sodann  auch  von
Ibnen  die  versprochene  Belohnung  für  unsere  Bemühungen
  mit  Recht  verlangen  können.  Als  wir  diese  Nachricht
  dem  preußischen  Gescháäftsträger  mittheilten,  wollte
er  solche  im  Anfang  kaum  glauben;  allein  nachdem  er
deshalb  selbst  wieder  bei  dem  Cardinal  de  State  gewesen,
  so  äußerte  er  sich  gegen  uns,  daß  sich  der  Ausgang
der  Sache  wirklich  so  verbalte,  weil  man  aus  vielen
Gründen,  und  besonders  wegen  künftiger  Sicherbeit  der
Fremden,  diese  Leute  nicht  wohl  baͤtte  öffentlich  bestrafen
können,  ohne  das  Volk  noch  mehr  aufzuregen.  Der  Cardinal
  de  State  ließ  uns  übrigens  verschern,  daß  wir  im
mindesten  nichts  mehr  zu  besorgen  hätten,  und  daß  diesen
  Leuten  mit  aller  Schärfe  bedeutet  worden  sey,  insofern
  einem  Fremden  nur  die  geringste  Beleidigung  auf  der
Straße  begegnen  sollte,  man  sie  als  die  Ueheber  ansehen,
und  gleich  mit  dem  Tode  beßtrafen  würde.

Auf  solche  Weise  endigte  diese  tragische  Geschichte,
welche  mir  meinen  Aufenthalt  in  Rom  so  verleidete,  daß
ich  nun  mit  meinem  Freund  Escher  ernstliche  Verabredung
nahm,  nach  Deutschland  zurück  zu  reisen;  denn  es  war
augenscheinlich,  daß  der  Aufenthalt  eines  Fremden  in  Rom
immer  bedenklicher  und  gefährlicher  werden  müsse.

Wenn  mir  zuvor  oft  Thränen  in  das  Auge  traten,  indem
  ich  vor  der  Porta  del  Popolo  einem  Deutschen  begegnete,
  welcher  in  sein  Baterland  zurückkehrte,  weil  ich  dabei
des  traurigen  Augenblicks  gedachte,  wo  auch  ich  vielleicht
das  geliebte  Rom  wieder  verlassen  müßte,  so  konnte  ich
nunmehr  den  Tag  meiner  Abreise  vor  Ungeduld  kaum  erwarten.
  Ich  suchte  daher  die  mir  noch  fehlenden  Studien

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