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zu  sammeln,  und  die  angefangenen  Arbeiten  zu  vollenden,
und  mir  auch  noch  verschiedene  elassische  Kupferwerke  anzuschaffen,
  um  bei  meiner  Heimkehr  nicht  von  allen  Kunstsachen
  entblößt  zu  seyn,  und  meine  Studien  fortsetzen  zu
können.

Da  ich  mir  in  meinem  Fache  mancherlei  Kenntnisse
erworben  hatte,  und  mitunter  bei  meinen  Forschungen
über  römische  Alterthümer  auf  neue  Resultate  gekommen
war,  so  wurde  ich  von  den  dazumal  in  Rom  lebenden
Alterthumsforschern  Zöga  und  Fernow  noch  vor  meiner
Abreise  angegangen,  einen  Lehreurs  über  diese  Gegenstände
mit  iönen  vorzunebmen,  und  ihnen  besonders  an  Ort  und
Stelle  die  alten  Bäder  des  Titus,  Caracalla,  Diocletian
u.  s.  w.  umständlich  zu  erklären.  Ich  batte  nämlich  bei
der  Restauration  des  Bades  des  Hippias  nach  Lucian,  und
durch  den  Vergleich  des  zu  Badenweiler  bei  Basel  noch
Nebenden  altrömischen  Bades,  von  welchem  noch  der  ganze
untere  Theil  mit  den  Schwimmbädern  und  Badewannen
erhalten  iß,  die  bei  den  Bädern  in  Rom  gänzlich  feblen,
ganz  andere  Ansichten  über  die  ursprüngliche  Einrichtung
gewonnen,  als  Palladio  und  andere  Baumeister  und
Antiquare.  Ich  willfahrte  meinen  Freunden,  und  machte
mit  ihnen  eine  Recapitulation  meiner  so  oft  zu  diesen
Altertbümern  gemachten  Curse,  wodurch  meine  Abreise
von  Rom  um  mehrere  Wochen  verzögert  ward.

Es  lebten  damals  in  Rom  noch  obngefähr  40  fremde
Künstler  und  Gelehrte.  Der  größte  Tbeil  derselben  gab
mir  und  meinen  beiden  Reisegefährten  noch  ein  Abschiedsmabl.
  Es  war  in  der  Mitte  des  Junius,  als  ich  mit
Escher  aus  Zürich,  dem  Maler  Maco  aus  Anspach,  und