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beinahe  ganz  bis  auf  die.  Sitze,  auf  der  andern  aber  bis
zur  Hälftesder  Glasfenster  abgebrochen  war;  ein  Jeglicher
hatte  einige  Kopfwunden,  die  wir  uns  einander  selbst  bei
dem  schnellen  Bücken  an  der.  Stirne  verursacht  hatten.
Nun  wurde  debattirt,  was  anzufangen  sey?  Da  wir  zum
Theil  Baumeisterwaren,  so  wußten  wir  uns  jedoch  bald
zu  belfen.  Wir  nahmen  Stöcke  und  Prügel,  und  suchten
das  Leder  über  die  Reste  des  Kutschenkaßtens  aufzubinden,
wozu  uns  die  Landleute  Strumpf=  und  andere  Bänder
binreichend  gaben.

Nachdem  wir  nun  auf  diese  Art  in  1½  bis  2  Stunden
alle  noch  brauchbaren  Stücke  an  den  Kutschenkaßen  fetzgebunden,
  und  zugleich  auch  mit  Seilen,  die  der  Betturin
bei  sich  batte,  das  weitere  Brechen  zu  verbindern  gesucht
batten,  so  setzten  wir  unsere  Reise  wieder  fort.  Wir  mochten
  ohngefäbr  drei  Stunden  zurückgelegt  baben,  als  wir
auf  eine  bohe  steinerne  Brücke  mit  einem  Keinernen,  ungefäbr
  4  Fuß  hohen  Geländer  kamen,  bier  sprang  der  Esel
in  der  Mitte  der  Brücke  über  das  Brustgeländer  binunter,
so  daß  er,  weil  die  Brücke  ziemlich  boch  war,  schwebend
an  den  bintern  Strängen  und  dem  Lettseil,  welches  der
Kutscher  in  den  Händen  bielt,  hängen  blieb,  und  dadurch
den  Sattelesel  mit  der  Kutsche  an  die  Seite  des  Brutgeländers
  hart  anzog.  In  dieser  Lage  schrie  der  Kutscher,
  wir  sollten  eiligst  aus  der  Chaise  heraus,  und  dem
vordern  Esel  die  Stränge  abschneiden,  damit  nicht  der
Wagen  überschlage,  und  der  Esel  vollends  über  die  Brücke
in  das  Wasser  hinunterfalle.  Das  Unglück  wollte  aber,
daß  die  noch  gute  Seite  der  Cbaise,  welche  allein  noch
einen  Ausgang  gewährte,  gegen  die  Brustwehr  der  Brücke