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gelebnt  war,  so  daß  wir  nur  mit  Mübe  und  Noth  auf
der  entgegengesetzten  Seite  zwischen  den  Trümmern  des
Wagens  und  unsern  angebundenen  Stöcken  herausschlüpfen
konnten.  Einige  hingen  sich  sogleich  an  den  Wagen,  um
das  Umschlagen  zu  verbüten,  während  die  Nelrigen  auf
einen  Zug  die  beiden  Stränge  abschnitten,  so  daß  der
Esel,  als  der  Vetturin  gleichzeitig  sein  Leitseil  fahren
ließ,  vollends  in  das  Wasser  binunterfiel.  Nachdem  wir
nun  so  von  aller  Gefabr  gerettet,  und  der  Vetturin  abgestiegen
  war,  fing  derselbe  so  wüthend  zu  sluchen  an,
daß  er  endlich  im  Ingrimm,  wie  die  Stimme  ihm  versagte,
  alle  Heilige  in  seinen  Hut  bineinzäblte,  den  St.
Antonio  di  Padua,  als  den  Protector  aller  Tbiere,  aber
wieder  herausnahm,  und  dann  die  Uebrigen,  die  er  in
seinem  Hut  beisammen  batte,  zur  Erde  warf,  und  auf
denselben  berumtrat.  Nun  er  auf  diese  Art  seinen  Zorn
ausgelassen,  jammerte  er  um  seinen  verlornen  Esel,  welcher
  während  der  Zeit  ganz  langsam  dem  Laufe  des  Flusses
nach  im  Wasser  fortspazterte,  und  etwa  einen  Flintenschuß
  weit  von  uns  gekommen  war.

So  sehr  wir  uns  über  diesen  Zufall  Argerten,  sor
mußten  wir  doch  auch  wieder  über  den  toll  gewordenen
Kutscher  lachen,  und  sagten  ihm:  er  solle  nur  seinen
Sattelesel  ausspannen  und  in  das  Wasser  reiten,  um  den
andern  herauszuholen,  was  er  auch  that,  und  dann  den
ungezogenen  Esel  nicht  mehr  vorn,  sondern  binten  an  den
Wagen  binden,  und  so  leer  mitlaufen  lassen,  damit  er
keinen  neuen  Spuk  anstellen  möge.

Es  entstand  jetzt  zwischen  uns  ein  Streit;  einige
wollten  im  nächsten  Orte  ein  anderes  Fuhrwerk  nehmen;