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enthalt  veranlassen  sollte.  Als  nun  Maier  einen  Schein
über  die  Visitation  seines  Koffers  erbalten  batte,  und
Escher  und  ich  auf  eine  nicht  ganz  kluge  Art  alle  unsere
Habseligkeiten  und  Studien,  welche  wir  während  mehreren
  Jahren  in  Rom  gesammelt,  einem  Reisegefährten,  den
wir  nicht  einmal  kannten,  anvertraut  hatten,  und  leicht
um  diese  Sachen  kommen  konnten,  saben  wir  unsern
Fehler  bald  ein,  zumal  da.  wir  auf  dem  weitern  Wege
unsern  nunmehrigen  Protector  noch  von  einer  andern
Seite  kennen  lernten.  Der  Kutscher  von  dem  ersten  Wagen,
  welcher  der  Vertraute  von  ihm  zu  seon  schien,  kam
nämlich  von  Zeit  zu  Zeit  an  den  unfrigen,  und  erzäblte
dem  Manne,  daß  seine  Frau  in  einem  fort  kläglich  weine,
und  gar  nicht  zu  jammern  aufböre.  Als  wir  den  Militär
um  die  Ursache  fragten,  sagte  er,  daß  er  seine  theure
Hälfte  mit  seinem  Pallasch  durchgeprügelt,  weil  er  sie
erstvor  8  Tagen  gebeiratbet,  und  sie  ihn  nun  schon  satt
bätte,  und  wieder  zurück  nach  Bologna  zu  ibren  Eltern
wolle;  er  sey  darum  äußerß  unglücklich,  und  wir  würden
vielleicht  erleben,  daß  er  sich  diese  Nacht  in  Lodi,  aus
lauter  Verdruß,  den  Tod  gäbe.  Wir  dachten  biebei  an
unsere  Kosser,  und  ob  wir  gleich  an  der  Festigkeit  des
beroischen  Entschlusses  etwas  zweifelten,  so  suchten  wir
doch  dem  zärtlichen  Ebemanne  Mutb  einzusprechen.  Allein
er  bestand  auf  seinem  Vorsatz,  bis  wir  endlich  den
Abend  nach  Lodi  kamen,  wo  er  den  Hrn.  Escher  bat,  ihm
4  Seudi  zu  leihen,  damit  er  die  Nachtzeche  bezablen  könne.
Escher  gab  ihm  das  Geld  aus  Mitleid.  Als  wir  den  andern
  Morgen  früb  aufstanden,  um  unsere  Reise  nach  Malland
  fortzusetzen,  war  unser  Italiener  am  ersten  reisefertig,