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das  Mittag=  und  Abendessen  auf  das  Zimmer  bringen
lassen,  weil  an  seinem  Table  d’höte  meisens  Milirärpersonen
  speisten,  im  Fall  uns  diese  Gesellschaft  nicht  gesiele.
  Aus  Furcht)  weiter  in  der  Stadt  keine  bessere
Unterkunft  zu  sinden,  nahmen  wir  dieses  Logis  gerne  an,
und  unser  Reisecompagnon  ließ  seine  Frau  ebenfalls  aus
der  ersten  Kutsche  steigen,  und  bat  uns,  daß  wir  ibm  und
ibr  eines  von  den  beiden  Zimmern  abtreten  sollten;  denn
er  wünschte  sehr  gern  noch  länger  in  unserer  Gesellschaft
verweilen  zu  können.  Was  Kost  und  Logis  für  ihn  und
seine  Frau  anbelange,  werde  er  mit  dem  Wirtb  in  Ordnung
  bringen.  Den  ersten  und  zweiten  Tag  kamen  wir
mit  unserer  neuen  Nachbarschaft,  deren  Zimmer  unmittelbar
  an  das  unfrige  stieß,  ziemlich  gut  aus,  indem  wir
gewöhnlich  den  Tisch  in  ibrem  Zimmer  decken  lleßen,
und  gleichsam  ihre  Gäste  waren.  Allein  beim  zweiten
Abendessen,  als  sich  unser  Militär  vor  Müdigkeit  auf  das
Bett  legte,  und  bald  zu  schnarchen  anfing,  begann  nun
die  Frau  ihre  Noth  zu  klagen,  und  sagte:  Hier  liegt
der  Schuft;  Alles,  was  er  am  Leibe  bat,  ist  von  meines
Vaters  Geld,  und  den  Rest  bat  er  verputzt.  Er  hat  mich
nicht  nur  aus  dem  elterlichen  Hause  auf  eine  abscheuliche
Weise  weggeschafft,  sondern,  weil  ich  nun  ganz  unter
fremden  Menschen  bin,  vor  einigen  Tagen  mit  seinem
Säbel  jämmerlich  geprügelt.  Aber,  Gott  weiß,  ich  werde
mich  an  diesem  Schurken  zu  rächen  wissen.  Bei  diesen
Worten  zeigte  sie  auf  ihren  Dolch,  welchen  sie  in  ibrem
Mieder  trug.  Da  wir  beforgten,  der  Mann  könne  durch
diese  beftigen  Aeußerungen  aufgeweckt  werden,  so  suchten
wir  sie  zu  trösten;  allein  sie  war  nicht  zu  besänftigen,