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einen  Angriff  zu  vertbeidigen.  Hr.  Professor  Maier  erklärte
  sich,  neutral  zu  bleiben,  und  im  Fall  der  Noth
ins  Bett  zu  verbergen,  oder  aber  Lärm  zu  machen.  Es
wurde  nachgerade  Mitternacht,  und  da  alles  ruhig  blieb,
löschten  wir  unsere  Lichter  aus,  und  gedachten  ruhig
einzuschlafen,  als  der  Mann,  vom  Kellner  begleitet,  mit
einem  fürchterlichen  Lärm  über  den  Hof  herkam,  und
unter  schrecklichem  Fluchen  und  Schimpofen  die  Treppe
beraufpolterte,  indem  er  immer  schrie:  die  deutschen
Schurken  haben  mir  meine  Frau  gefstohlen,  ich  will  sie
ibnen  aber  entreißen.  Der  Kellner  suchte  ihm  zwar  diese
Meinung  zu  benehmen,  und  ihn  von  seinem  Vorsat  abzubringen;
  allein  der  tolle  Bursche  war  nicht  zu  beschwichtigen,
  und  wollte  mit  seinem  Pallasch  unsere  Stubenthüre
  einbauen?  wobei  er  fortwährend  schrie:  macht
die  Thür  auf,  imacht  die  Thür  auf,  Ihr  Spitzbuben!
Ich  nahm  schnell  meine  Pistole  zur  Hand,  und  im  Augenblick,
  da  er  seinen  Säbel  in  dem  Holze  fetgebauen
hatte,  öf#nete  ich  die  Thüre  und  setzte  ihm  das  Gewebr
auf  die  Brust,  wobei  ich  ibm  einen  tüchtigen  Stoß  gab.
Diese  Erscheinung  machte  ihn  so  bestürzt,  daß  er  die
Hand  vom  Söbel  fallen  ließ,  dessen  der  Kellner  sich  augenblicklich
  bemächtigte.  Schurke,  rief  ich  jetzt,  Du
glaubst,  wir  hätten  Deine  Frau  verführt?  Tritt  herein
und  überzeuge  Dich,  daß  sie  nicht  bier  ist,  —  oder  ich
schieße  Dich  gleich  übern  Haufen!  Als  er  nun  in  das
Zimmer  trat,  und  Hrun.  Escher  ebenfalls  mit  der  Pißtole
in  der  Hand,  so  wie  unsern  Freund  Maier  noch  in  Reserve
  zum  Bett  berausschauen  sab,  schien  er  noch  mehr
zu  erschrecken,  und  ging  gleich  wieder  ganz  beschämt  und
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