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und  begnügte  sich  dann  auch  mit  dem  bescheidenern
Namen.

Weinbrenner  verlor  seinen  Vater  früh.  Als  er  im
Alter  von  vierzehn  Jabren  stand,  und  sich  nun  für  eine
künftige  Bestimmung  entscheiden  sollte,  war  Karlsruhe
noch  ein  unbeträchtlicher  Ort,  dessen  erste  Anlage  sogar
verrietb,  daß  der  Erbauer  an  eine  bedeutende  Vergrößerung
  in  der  Zukunft  eben  nicht  gedacht  batte.  Der  verewigte
  Karl  Friedrich  mußte  mit  der  Markgrafschaft  Baden
  =  Baden  große  Schuldenlaßten  übernehmen;  er  war
genöthigt,  Jahre  lang  nur  die  allgemeinen  Bedürfnisse
des  gesammten  Landes  im  Auge  zu  haben,  und  konnte
wenig  für  seine  Residenz  thun.  Es  frhlte  an  Bildungsanstalten
  für  angehende  Künstler,  und  cin  Jeder  mußte
sich  fortbelfen,  wie  Zufgll  und  Umstände  es  fügten.  Unter
  Weinbrenners  Jugendfreunden  war  einer,  der  sich  in
der  Geometrie  umgesehen  hatte,  und  ihm  einige  Unterweisung
  gab.  Faß  zu  gleicher  Zeit  lernte  ihn  der  damalige
  Hauptmann  und  Pagenbofmeister  (nachberiger  Major)
Lux  kennen,  welchem  Baden  die  erste  Einrichtung  seiner
Artillerie,  unter  Leitung  des  Obristen  von  Freistett,  verdankt.
  Lux  entdeckte  bald  die  treflichen  Anlagen  des
Jünglings:  er  ertheilte  ihm  Unterricht  in  der  Matbematik
  und  im  Zeichnen)  und  ermunterte  ihn  auf  alle  Weise
zur  Ausbildung  seiner  Talente.

Etwas  später  besuchte  Weinbrenner  die  matbematischen
  Vorlesungen  bei  Wucherer,  und  die  Vorlesungen
über  Physik  und  Matbematik  bei  Böckmann  am  Loceum.
Sein  noch  lebender  Bruder  —  ein  wackerer  Zimmermelster
  —  besaß  einige  Bücher,  die  er  ihm  mittheilte.