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werke  kauften.  Auch  manche  Künstler  kebrten  in  die  Heimath
  zurück.  Die  deutsche  Landsmannschaft  blieb  die
stärkste,  und  bestand  noch  aus  obungefähr  dreißig.  Einige
hatten  Rom  zu  ihrem  beßindigen  Aufentbalt  gewäblt,
wie  die  Angelika,  Fritz,  Müller,  Gmelin,  C.  Reinbard,
Koch.  In  ihrem  Kreise  fand  Weinbrenner  Erbolung  von
seinen  anstrengenden  Arbeiten,  denn  schon  damals  batte
er  sich  an  fast  ununterbrochene  Thätigkeit  gewöhnt.  Mitunter
  besuchte  er  auch  die  Werkstätten  anderer  Künftller.
unter  den  Bildbauern  war  Canova  der  einzige  gefeierte
Name.  Unter  den  Geschichtmalern  galten  Benvenuti  und
Camoceint  für  die  vorzüglichsten.  Ste  batten  sich  nach
David  gebildet.  Aber  die  seltsame  Mischung  des  antiken
Styls  in  der  Zeichnung,  mit  der  Nachahmung  der  gemeinen
  Natur  in  den  Extremitäten  und  der  gesoreitzten  Stellung
  und  Bewegung  des  französischen  Tbeaters  mochte
Weinbrenners  besserm  Sinne  nicht  ganz  zusagen.  Auch
zog  ihn  überbaupt  die  Landschaft  mehr  an,  als  die  historische
  Composition,  was  sich  erklären  läßt,  weil  sie  der
Architektur  ndher  verwandt  ist.  Beim  Beschauen  eines
bistorischen  Bildes  treten  wir  aus  uns  selbst  heraus,
aber  beim  Anblick  einer  berrlichen  Scenerei  oder  beim
Eintritt  in  einen  majestätischen  Tempel  versfnkt  das  Gemüth
  in  seine  eigenen  Tiefen;  unsere  Gefühle  lösen  sich
zuletzt  in  ein  unerklärliches  Sehnen,  in  ein  Ahnen  ewig
waltender,  schaffender  Kräfte  auf.  Rom  besaß  zu  jener
Zeit  treffliche  Landschafter,  wie  der  Franzose  Boguet,
der  Flamänder  Denis,  der  Russe  Feodor  Martweff,  der-Holländer
  Voogd  und  der  Deutsche  Reinhard.  Es  war
wohl  nicht  blos  nationelle  Vorliebe,  daß  Weinbrenner