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kein  christliches  Betbaus,  daß  es  überbaupt  nichts  anderes
  als  eine  Synagoge  seyn  kann.  Auch  zu  einigen  Privatwohnungen
  (der  Wobnlich'schen  und  Beck'schen)  wurden
  um  diese  Zeit  die  Risse  von  ihm  gefertigt,  und  man
sab  nun  Gebäude  entstehen,  die  siylisirt  waren,  und  sich
durch  schöne  Eigenthümlichkeit  auszeichneten.

Im  Jahr  1798  ging  Weinbrenner’  nach  Straßburg,
um  seine  Braut  (Margaretba  Arnold)  als  Gattin  beimzuführen.
  Bei  dieser  Gelegenbeit  scheint  in  ibm  schon
der  Gedanke  entstanden  zu  seyn,  Straßburg  zu  seinem
fernern  Aufentbalte  zu  wählen.  Seine  Gattin,  seine
dortigen  Verwandten,  die  Achtung,  welche  ihm  einige
französische  Generäle  und  andere  bedeutende  Kunstfreunde
dort  erwiesen,  die  Aussicht,  sein  Talent  in  der  (damaligen)
  Republik  geltender  machen  zu  können,  als  in  seinem
durch  den  Krieg  hart  mitgenommenen  Vaterlande  —  alles
  dies  wirkte  um  so  mehr,  ihn  nach  und  nach  in  dem
Vorbaben  zu  bestärken,  da  seine  Besoldung  in  Karlsrube
noch  gering  war,  und  sich  unter  den  Bewohnern  wenig
Kunftliebe  zeigte.

Im  Jahr  1799  legte  er  auch  wirklich  seine  Stelle  als
Bau--Inspektor  nieder,  und  zog  mit  seiner  Gattin  nach
Straßburg.  Es  war  in  einer  stürmisch  bewegten  Zeit.
Schon  mit  Anfang  des  Jahres  1799  hatten  die  Franzosen
in  Neapel  eine  parthenopeische  Republik  ausgerufen,  nachber
  Ehrenbreitstein  und  Mannheim  besetzt,  und  waren  in
Graubünden  eingerückt.  Der  Rastatter  Kongreß  löste  sich
jetzt  mit  einer  traurigen  Kataßrophe.  Die  Russen  und
die  Oesterreicher  traten  bald  allenthalben  als  Sieger  auf,
und  neue  gewaltsame  Erschütterungen  schienen  im  Innern