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Frankreichs  ausbrechen  zu  wollen.  Unter  solchen  Umftänden
  konnte  der  Aufenthalt  in  Straßburg  für  Weinbrenner
  nicht  ganz  angenehm  seyn.  Er  beschäftigte  sich  hauptsächlich
  mit  dem  Unterricht  einiger  Schüler.  Zum  Gläck
erhielt  er  im  Frühling  des  Jahres  1800  vom  Prinzen  August
  aus  England,  der  sich  damals  in  Berlin  aufbielt,
eine  Einladung  nach  Hannover.  Der  französische  Gesandte
  am  preußischen  Hofe  besorgte  den  Brief.  Des
edlen  Howards  menschenfreundliche  Bemühungen,  die
Schicksale  der  Gefangenen  zu  erleichtern,  hatten  bei  dem
bumanen  Prinzen  und  der  Regierung  in  Hannover  ihre
Wirkung  nicht  verfehlt.  Weinbrenner  sollte  alle  Gefängnisse
  des  Landes  besuchen,  und  Vorschläge  zur  zweckmißigen
  Einrichtung  derselben  machen.  Zugleich  wurde  ihm
eine  ehrenvolle  Anstellung  mit  sehr  bedeutendem  Gehalt
angeboten.  Den  ersten  Antrag  übernahm  er;  binschtlich
  des  zweiten  wollte  er  sich  erst  im  Lande  selbst  orientiren.


Seine  Abreise  geschah  im  Frühlinge.  Er  fand  die
Gefängnisse  im  Hannsver'schen,  wie  sie  damals  fast  allentbalben
  waren  —  auf  der  einen  Seite  zerstörend  für  die
Gesundbeit,  auf  der  andern  meist  nicht  einmal  sicher  genug.
  Sie  wurden  zum  Theil,  nach  seinen  Entwürfen,
neu  erbaut,  oder  verändert.

Man  zog  ihn  noch  außerdem  über  andere  Bau-Unternehmungen
  zu  Rathe,  und  als  er  sich  nicht  sogleich  über
den  Eintritt  in  hannöver'sche  Dienße  entscheiden  wollte,
gewährke  man  ihm  ein  Jahr  Bedenkzeit,  und  übergab
ihm  noch  einen  Schüler,  um  ihn  in  der  Architektur  auszubilden.
  Unter  mehreren  Subjekten,  die  ihm  in  dieser