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tbümliche  Großartigkeit  und  Anmuth  des  Styls,  und  das
steife  Symetrische  verliert  sich  in  den  mannichfachen,  trefflich
  verbundenen  Formen.  «

Es  kann  nicht  in  dem  Zweck  dieser  Blaͤtter  liegen,
von  den  einzelnen  Bauwerken  des  trefflichen  Künstlers
ausfübrliche  Nachrichten  zu  geben.  Er  selbst  hat  dies  in
der  Sammlung  seiner  theils  ausgeführten,  thbeils  projektirten
  Gebäude  gethan,  wovon  ein  Paar  Hefte  bereits
erschienen  sind.  Einige  liegen  zum  Dracke  fertig,  und
die  um  den  wohlverdienten  Ruhm  des  Meiseers  eifrig
besorgten  Erben  werden  sie  gewiß  dem  Publikum  mittbeilen.


Ein  Verzeichniß  ist  dieser  Schrift  beigefägt.

Uebrigens  war  er,  durch  die  meisten  seiner  Gebäude,
selbst  nicht  ganz  befriedigt,  weil  er  nur  selten  eine
Idee  so  ausführen  durfte,  wie  er  sie  gefaßt  batte.  Auherdem
  erkennt  jeder  schopferische  Geist  in  seinem  Werke  den
Abstand  desselben  von  dem  Bilde,  welches  ihm  vorschwebte,
  und  das  in  der  Umgränzung  der  materiellen
Form,  immer  mehr  oder  weniger  von  seiner  ursprünglichen
  Reinheit  und  Hoheit  verlieren  muß.  Vielleicht
vermag  auch  jeder  Künstler  das  Beße  und  Treflichsse,
was  er  geben  kann,  nur  in  einem  einzigen  Werke  niederzulegen.
  Weinbrenner  mochte  dies  fühlen,  als  er  vor
ein  Paar  Jahren  zum  erstenmale  nach  Speier  ging,  und
dort,  beim  Anblick  des  von  Kaiser  Konrad  erbauten
Doms,  ausrief:  „das  möchte  ich  gebaut  haben,  und  sonst
nichts!“  Z„
Während  den  Nastosen  seine  Schule,  sein  Bauamt,
die  Aufführung  so  mancher  Gebäude  unabläss#g  beschäftig-