Er  kam  von  dieser  Reise  etwas  abgemagert  zurück,
was  seinen  Freunden  ein  gutes  Zeichen  schien,  und  mit
einem  Gefüble  von  Wohlseyn.  Muthig  begann  er  seine
gewobuten  Arbeiten,  doch  bald  zeigten  sich  die  alten  Zufälle
  wieder,  und  der  düstere  Ernst,  der  sich  seiner  manchmal
  bemeisterte.  Er  nahm  weniger  Theil  an  allem,  was
ihn  sonst  angesprochen  hatte,  und  seine  dunkle  Gesichtsfarbe,
  sein  beschwerliches  Atbmen,  seine  Neigung  zum
Schlaf  mußten  als  bedenkliche  Somptome  erscheinen.
Er  klagte  nie  über  seinen  Zußand,  er  sprach  nie  davon;
es  war  überhaupt  seine  Weise,  jedes  unbehagliche  Gefähl
in  sich  zu  verschließen,  und  jeden  Verdruß,  jede  bange
Abnung  auch  vor  denen  zu  verbergen,  die  ihn  liebten.
Darum  nahm  er  sich  auch  zusammen,  selbst  wenn  sein
Arzt  eintrat;  er  wollte  weniger  krank  scheinen,  als  er  sich
füblen  mußte.  Auch  seine  Arbeiten  setzte  er  fort  bio  zum
letzten  Tage  seines  Lebens.  Doch  konnte  er  der  Legung
des  Grundsteins  zum  Münzgebäude  nicht  mehr  beiwohnen.
Seine  Erbolung  bestand  in  Gesprächen  oder  in  einem
kleinen  Spiel  mit  Hausfreunden  (meist  Künstlern),  die
sich  Abends  von  sechs  bis  neun  Uhr  bel  ihm  einzusinden
pflegten.  Er  lenkte  die  Unterhaltung  am  liebsten  auf
Italien  oder  auf  Gegenstände  der  Kunst  und  Literatur.
Auf  das  Spiel  wurde  wenig  Aufmerksamkeit  verwendet;
es  dlente  zum  Scherz  und  zu  kleinen  Neckereien.

Noch  am  Abend  vor  seinem  Tode  nahm  er  an  diesem
ihm  liebgewordenen  Zeitvertreib  Tbeil,  aber  mit  sichtbarer
  Abspannung.  Zwei  junge  Künstler,  die  ihn  gewöhnlich
  besuchten,  und  denen  er  sehr  geneigt  war,  Raufer
und  Thiery,  waren  noch,  außer  mir,  zugegen.  Einige