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sich  laut  mit  Bitterkeit  Jußerte.  Sonst  war  er  gewobnt,
das  Unangenehme,  was  ihm  widerfuhr,  in  seiner  Brust
zu  verschließen.  Er  besaß  überbaupt  viel  Seelenstärke
und  eine  großes  Herrschaft  über  ssch  selbtt.  Wenn  er
verstimmt  oder  gereizt  war,  und  es  trat  ein  Fremder,
oder  auch  ein  Freund  zu  ihm  ein,  so  erschien  er  plötzlich
umgewandelt,  frei  und  heiter.  Selbst  unter  körperlichen
Leiden,  und  bei  dem  Gefüble  seines  berannabenden  Endes,
  kam  keine  Klage  aus  seinem  Munde,  er  sprach  nie
über  seinen  Zußand.  Nur  versank  er  oft  Kill  in  sich
selbst.

Seine  einzige  Leidenschaft  war  —  Bauen.

Nie  hat  er  ein  Verdienst  angefeindet;  jedem  auf-Krebenden
  Talent  kam  er  freundlich,  ermunternd,  hülfreich
  entgegen,  und  während  niedrige  Selbstsucht  nur  sich
zu  heben  trachtet,  bestrebte  er  sich  unablässig,  Andere  zu
beben.

Seine  Freude  war  das  Aufblüben  der  Kunst  in  seiner
  Baterstadt,  und  er  hat  mehr  dazu  beigetragen,  als
bekannt  wurde.  Früher  stand  er  faff  ganz  allein.  Als
aber,  seit  Vergrößerung  des  Landes,  Haldenwang,  Kunz,
Frommel,  die  gemüthvolle  Sophie  Reinhard  nach  Karlsrube
  kamen,  und  der  Sinn  für  Kunst  sich  auch  im  Publikum
  mebr  zu  regen  ansing,  da  begann  für  Weinbrenner
  eine  neue,  heitere  Lebensperlode.  Wenige
baben  das  Gute  mit  so  reinem  Willen,  so  rücksichtslos,
  und  nur  der  Sache  wegen,  zu  fäördern  gesucht,
als  er.

Drotz  mancher  Anfeindung  ist  ihm  doch  zu  Thbeil
geworden,  wonach  er  gestrebt,  wofür  er  die  ganze  Kraft