Sie  ist  erloschen,  und  traurig  siebt  manches  Auge
nach  dem  warmen,  belebenden  Strabl,  der  im  kalten
Hauche  der  Nacht  verschwand.

Als  Architekt  hat  er  sich  in  seinen  Bauwerken  und
Schriften  bleibende  Denkmäler  gesetzt.  Ein  Geist,  reich
an  Ersindung,  eine  äußerst  glückliche  Combinationsgabe,
eine  erstaunliche  Leichtigkeit  und  Sicherheit,  örtliche
Schwierigkeiten  zu  bestegen,  ein  großartiger  Stol,  in
welchem  Symplicität  mit  antiker  Grazie  sich  vereint;  ein
durch  Studien  klassischer  Muster  gebildeter  Geschmack
und  eine  genaue  Kenntniß  des  Technischen,  dies  sind  die
Vorzüge,  welche  seinen  Rang  in  der  Reihe  der  deutschen
Architekten  bestimmen.

Sein  Künstlername  erbt  sich  zwar  in  keinem  Sobne
fort  (der  einzige,  den  er  batte,  starb  als  Kind),  aber  in
einem  Neffen,  den  Bezirksbaumeister  Jobann  Weinbrenner.
  Auch  gebören  zu  seiner  Künsllerfamilie  noch  zwei
Neffen  seiner  Gattin,  Aug.  Arnold  in  Straßburg,  und
Paul  Arnold  in  Mainz,  so  wie  zwei  Söhne  seines  Obeims,
der  Militairbaudirektor  Arnold  in  Karlsruhe,  und  der
Kreisbaumeister  Arnold  in  Freiburg,  welche  sämmtlich
aus  seiner  Schule  hervorgegangen.

Als  Anhang  gebe  ich  hier  die  Verzeichnisse  seiner
Gebude,  seiner  Schriften  und  seiner  Schüler.