Die  Teilung  des  Schildes.  Heroldsbilder.  31

Es  lassen  sich  dann  mannigfaltige  Kombinationen  anbringen
  z.  B.  gespalten  und  3-,  4mal  geteilt  und  umgekehrt,
im  gespaltenen  Platze  ein  Pfahl  oder  mehrere  Spaltungen
einer,  mehrere  Teilungen  der  andern  Schildhälfte  (Abb.  35):
dreimal  von  Silber  und  Schwarz  gespalten  und  dreimal  von
Rot  und  Gold  halb  geteilt.  «

Aus  dem  gevierten  und  quadrierten  Schilde  lassen  sich
noch  nachverzeichnete  Heroldsbilder  ableiten.

1.  Das  Kreuz,  ein  Pfahl  und  ein  Balken,  die  sich  durchkreuzen,
  oder  ein  Schach  zu  neun  Plätzen  mit  weggelassenem
mittleren  Platz  (vgl.  Abb.  29).  Abb.  36:  ein  silbernes  Kreuz
in  Rot  oder  im  roten  Feld.

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Abb.  34.  Abb.  35.

Behufs  der  Zeichnung  konstruiert  man  einen  Pfahl  und

einen  Balken  und  füllt  das  Feld  bis  zu  den  Durchschneidungspunkten
  mit  seiner  Farbe  aus.
Es  gibt  sehr  viele  Formen  des  Kreuzes  (breitendige,
d.  h.  oben  breitere,  mit  ausgeschweiften  Armen  usw.);
wenn  es  aber  als  Heroldsstück  betrachtet  werden  soll,  müssen
seine  Enden  (die  Arme  oder  Balken)  wenigstens  auf  zwei
Seiten  in  den  Schildrand  stoßen,  dahin  auslaufen.  Die
übrigen  Kreuze  gehören  zu  den  künstlichen  Figuren  (von
denen  weiter  unten).  Schmale  Kreuze  heißen  Stabkreuze,
mehrere  solche  nebeneinander  geben  ein  Gitter.

2.  Die  ledige  Vierung  oder  das  Freiviertel.  Es
eontsteht  durch  eine  halbe  Längs=  und  eine  halbe  Querlinie,
die  im  Mittelpunkte  des  Schildes  zusammentreffen,  ist  also