Die  Teilung  des  Schildes.  Heroldsbilder.  33

3.  Der  Schrägfuß,  ein  ähnlicher  Abschnitt  an  den  Unterecken,
  von  der  Mitte  eines  Seitenrandes  zur  Mitte  des  Fußrandes
  (Abb.  40):  ein  linker  Schrägfuß  schwarz  in  Silber.

In  analoger  Weise  wie  beim  gespaltenen  und  geteilten
Schild  geben:

1.  zwei  Schräglinien  in  einer  Richtung  bei  drei  verschiedenen
  Tinkturen  eine  zweifache  Schrägteilung;

2.  bei  zwei  Tinkturen  einen  Schrägbalken  (Abb.  41):
ein  rechter  Schrägbalken  oder  Schrägrechtsbalken  Silber
in  Blau;

Abb.  42.

Abb.  40.

3.  mehrere  Linien  ungerader  Zahl  eine  3-,  5-,  fache
Teilung,  gerader  Zahl  die  halbe  Anzahl  Schrägbalken  (Abb.  42):
von  Rot  und  Silber  fünfmal  schrägrechts
geteilt;  (Abb.  43):  drei  linke  Schrägbalken
Silber  in  Rot.

Der  Schrägbalken  erhält  nach  Obigem
ein  Schilddrittel  zum  Maß  (nach  anderen
soll  man  ihm  2/  geben);  schmale  von  halber
und  noch  geringerer  Breite  heißen  Stabund
  Strichschrägbalken,  paarweise:
Zwillings-Schrägbalken.  Behufs  der
Zeichnung  bei  der  Schrägteilung  ist  es
vorteilhaft,  als  Hilfslinie  eine  Schräglinie  im  entgegengesetzten
Sinne  zu  ziehen,  die  man  so  gleichmäßig  teilt,  als  erforderlich;
dann  zieht  man  die  Linien  durch  die  Teilungspunkte  parallelder
  Richtung  vom  entsprechenden  Obereck  zum  entgegengesetzten
Untereck  (z.  B.  rechts  bei  schrägrechter  Teilung).

Heraldik.  3