Die  gemeinen  Figuren.  67

2.  Die  Meermuschel  (Abb.  130),  wie  ein  Steinbockshorn,
  aber  ohne  Rose  am  dickern  Ende  und  in  wechselnden
Farben,  meist  Rot  und  Gold.  Die  Form  der  Jakobs-  oder
Pilgermuschel  ist  bekannt.

3.  Der  Krebs  wird  rot,  wie  gesotten,  dargestellt,  mit
ausgestrecktem  Schweif  und  Füßen  (Abb.  249);  auch  eine
Schere  allein  kommt  öfters  vor.

e)  Figuren  aus  dem  Pflanzenreich.

Das  Pflanzenreich  hat  schon  frühzeitig  in  der  Heroldskunst
  eine  hervorragende  Rolle  gespielt.

Die  Bäume  werden  gerade  aufgewachsen,  ausgerissen,
d.  h.  mit  den  Wurzeln  (in  neuerer  Zeit  auch  aus  einem  Berg
oder  Schildfuß  hervorwachsend),  mit  zumeist  dünnem  Stamm,
wenigen,  symmetrisch  verteilten  Asten  und  unverhältnismäßig
großen  Blättern,  Blüten  oder  Früchten,  wodurch  sich  die
Bäume  eben  unterscheiden,  dargestellt.  Die  Farbe  des
Laubes  ist  meist  grün,  der  Stamm  von  anderer  Tinktur.

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§  7
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Abb.  131.  Abb.  132.

Am  häufigsten  kommen  vor:

Die  Linde  mit  herzförmigen  Blättern  (Abb.  131);  die
Eiche  mit  oder  ohne  Früchte  (Abb.  132);  die  Birke  als
ein  grüner  oder  goldener  Busch  an  silbernem  Stamm;  die
Tanne  als  ein  geschlossener  Kegel  auf  einem  Stamm.  Bei
den  Obstbäumen,  meist  Apfel=  (Abb.  133)  und  Kirschbaum,

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