140  Neuntes  Kapitel.

3.  In  Vermehrung  oder  Verminderung  derselben  Fiaur:
So  sollen  sich  die  verschiedenen  Linien  des  Hauses2  Me  die
nach  der  Anzahl  der  Ballen  oder  Kugeln  (8  bis  6  „Pi
.  Vappen  unterschieden  haben.

Figur  oder  eines
bildes  oder  in  Stümmelung  einer  Figur.
Hinzufügung  einer  Fig  ur,  entweder  wi  llürkich
z.  B.  eingestreuter  Schindeln
Sterne,  Einkaf  ingen,  oder  solcher  die  auss  clrzlich  a  -
B  Beizeiczen.  als  Unterscheidungsmerkmale  aicht  auch  als  gemeine
  Schildfiguren  dienen  und  als  solche  b  bekannt  sind.  Nudie
  letzteren  kann  man  eigentliche  Soerin  nennen,  und
sie  sind  auch  vorzugsweise  dazu  geeignet,  denn  alle  anderen
Arten  haben  den  Ubelstand,  1.  daß  sie  nicht  charakteristisch
genug  sind,  indem  möglicherweise  auch  eine  andere  Familie
das  gleiche  Wappenbild,  wie  das  veränderte  ist,  führen  könnte;
2.  nicht  deutlich  als  Veizeichen  zu  erkennen  sind,  sondern  von
jemand,  der  das  Stammwappen  nicht  kennt,  als  zu  diesem
gehörig  angesehen  werden  können  und  überhaupt  zu  vielfachen
  Verwirrungen  Anlaß  geben,  was  bei  den  eigentlichen
Beizeichen  nicht  der  Fall  ist.
Man  kann  oft  *  demühee  sschkedenet
  ou  siIä  -"-"--  «
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4.  In  Auslassung  einer  bestimmten
Teiles  des  Wappen
5.  In

Die  eigentlichen  323#  n  sind  solch  n  Sch
gebracht  werden,  und  zwar  nicht  als  #(  Schildfigur  ondern
über  den  fertigen  Schild  und  desser  Flgor  gelegt  werden,
dieselbe  überziehend  oder  durchschneidend.  Und  zwar:

Der  Turnierkragen  (ampeau,  irrig  auch  Recher
oder  Steg  genannt),  in  Gestalt  eines  abwärts  breitgezinnten
Balkens  (Abb.  251  und  252),  die  herabstehenden  Breitzinnen
nennt  man  Lätze;  es  sind  in  der  Regel  drei,  seltener  fünf.
Der  Turnierkragen,  über  den  ganzen  Schild  und  dessen
Figur  laufend,  oder  schwebend,  steht  gewöhnlich  im  Schild
haupt,  manchmal  auch  den  oberen  Schildrand  berührend