ihm  kommandiert,  zu  rauben,  zu  schänden,  zu  morden  und  zu  brennen.  Der  österreichische  Kaiser,  ein  alter
Mann,  werde  von  ihm  hypnotisiert  und  müßte  dieser  tun,  was  er  sage  und  befehle.  Solche  und  andere  Schandlügen
  wurden  über  den  deutschen  Kaiser  verbreitet.  Und  wer  glaubte  diese  nicht  im  Auslande!!!  Vielen  waren
diese  Lügenverbreitungen  hochwillkommen.  Doch  bald  sollte  die  Welt  sehen,  daß  diese  Lügen  ein  Machwerk
des  Ausbundes  der  Hölle,  keinen  Bestand  haben.  Bald  wird  die  Welt  den  deutschen  Kaiser  Wilhelm  kennen
lernen  als  das  gerade  Gegenteil  von  allen  diesen  Verleumdungen.  Nur  langsam  sickert  die  Wahrheit
durch  und  nachdem  mit  Gottes  Hülfe  der  Sieg  sich  an  unsere  Fahnen  geheftet,  als  wir  von  Erfolg  zu  Erfolg
schritten,  als  große  und  größte  Festungen  in  Feindesland  in  unseren  Besitz  kamen,  da  öffneten  sich  so  nach  und
nach  die  Augen  der  Nationen,  man  erkannte  mit  einem  Male,  daß  die  lügnerische  Presse  in  allen  Welten  gegen
uns  gearbeitet  hatte,  und  vielfach  in  blindem  Eifer,  angeregt  durch  unsere  Feinde.

Die  Presse  der  neutralen  Staaten  sah  ein,  daß  sie  nicht  den  Tatsachen  entsprechend  der  Wahrheit  treu
geblieben  und  sie  fängt  so  nach  und  nach,  wenn  auch  noch  mit  einigen  kleinen  Seitenhieben  an,  sich  wahrheitsgemäß
  zu  bessern.

Jetzt  forscht  die  Welt  nach  der  Wahrheit,  jetzt  erfährt  sie,  daß  Deutschland  gezwungen  war,  gegen  die  an
den  Grenzen  lauernden  Feinde  das  Schwert  zu  ziehen,  um  unser  Vaterland  nicht  dem  Überfall  barbarischer
wilder  Horden  preiszugeben.  Jetzt  erfahren  sie,  wer  die  Barbaren  sind,  jetzt  erfahren  sie,  wer  die  Mörder  und
Heuchler  sind,  jetzt  erst  lernen  sie  das  deutsche  Volk  als  ein  Kulturvolk,  dem  die  ganze  Welt  die  Kultur
verdankt,  kennen.

Jetzt  erst  erfahren  sie,  daß  es  mit  dem  Spaziergang  von  Petersburg  und  von  Paris  nach  Berlin  nicht
so  bestellt  ist,  wie  die  feindliche  Presse  es  den  Völkern  angekündigt  hatte.

Jetzt  erst  erfahren  sie,  wie  die  Russen  in  Ostpreußen  und  die  Franzosen  in  Elsaß=Lothringen  gehaust  haben,
jetzt  erst  erfahern  sie,  warum  die  Franktireure  erschossen  wurden  und  die  Stätten,  aus  denen  sie  heraus  auf
unsere  Soldaten  im  Rücken  geschossen,  dem  Erdboden  gleich  gemacht  wurden.

Jetzt  erfahren  sie,  wie  unsere  deutschen  Frauen,  Mädchen,  Kinder  und  Greise  in  englischen  Konzentrationslagern
  behandelt  werden.  Jetzt  erst  erfahren  sie,  daß  wir  erst  nach  drei  Monaten  Kriegszeit  die
bei  uns  frei  und  ungeniert  herumlaufenden  Engländer  vom  17.  bis  zum  55.  Lebensjahre  nun  gezwungen
ins  Konzentrationslager  untergebracht  haben.

Mit  Gott  für  Kaiser,  König  und  Vaterland  zogen  wir  hinaus,  kämpften  wir  zu  Wasser
und  zu  Lande  im  Westen,  im  Osten  und  in  allen  Meeren  und  mit  Gott  erhoffen  wir  den  Sieg
über  unsere  Feinde.

Mit  Gott  mögen  auch  diese  Blätter  der  Wahrheit  zum  Siege  verhelfen!  Sie  sollen  Zeugnis  geben
von  dem  unerschütterlichen  Gottvertrauen,  mit  welchem  unser  Kaiser  zum  Schwerte  griff  und  wie  Er,  gleich
seinen  erhabenen  Vorfahren  in  dem  Zeichen  des  Glaubens  von  Gott  den  bestimmten  Sieg  erwartet,  und
daß  sein  Glaube  ihn  nicht  getäuscht.  In  hoc  signo  vinces  —  in  diesem  Zeichen  wirst  Du  siegen!

Und  damit  Gott  befohlen!

Der  Herausgeber.
Hamburg  im  Zeichen  des  Welkkrieges  1914.