deutschen  Kriegsschiffe  aus  den  japanischen  und  chinesischen  Gewässern  ober  die  Abrüstung  dieser  Schiffe,  ferner
bis  zum  15.  September  1914  die  bedingungslose  Übergabe  des  gesamten  Pachtgebietes  von  Kiautschau  an
die  japanischen  Behörden  und  die  unbedingte  Annahme  dieser  Forderungen  bis  zum  23.  ds.  Mts.  verlangt  wird.
Was  sagt  Hans?

Daß  natürlich  wieder  das  schuftige  England  binter  diesen  Schlitzaugen  von  Seeräubern,  die  für  einen
Groschen  gekauft  werden  können,  steckt,  das  liegt  klar  auf  der  Hand.

Schon  das  spurlose,  hinterlistige  Verschwinden  der  japanischen  Studenten  und  Ärzte,  ohne ihre  Schulden  bezahlt
  zu  haben,  was  übrigens  zur  Spezialität  dieser  Hallunken  gehört,—  kennzeichnet  die  Schlitzaugen  ganz  genau.

Schon  vor  ca.  20  Jahren  haben  Japaner  von  den  deutschen  Universitäten  relegiert  werden  müssen,  weil  die
Lumpen  betrogen  und  gestohlen  hatten.

Gebe  es  der  Allmächtige  Gott,  daß  wir  allen  diesen  schweren  Bedrängnissen  mit  dem  Schwert  in  der
Hand  ein  Ende  bereiten.

Um  unser  sauer  erworbenes  Kiautschau  bangen  wir  schon  wegen  der  braven  Besatzung,  welche  eher  stirbt,
als  es  dem  Feinde  preisgibt.  —  Vielleicht  legt  Amerika,  das  doch  offenbar  an  der  Aufrechterhaltung  des  deutschen
Schutzes  in  Asien  Interesse  haben  muß,  den  Japanern  ein  Halt!  entgegen.?  ??!!!

Unsere  Kavallerie  hat  heute  unter  schweren  Verlusten  die  französische  5.  Kavalleriedivision  bei  Perwez
  (Belgien)  nördlich  von  Namur  zurückgeschlagen.

Über  die  Vogesen  zurückgeworfen  schlugen  bairische  und  badische  Truppen  die  bis  Weiler,  15  Kllometer
nordwestlich  von  Schlettstabt  (Unterelsaß)  vorgedrungene  55.  Infanteriebrigade.  Sie  brachten  ihr  große  Verluste
  bei.  Das  sind  wieder  zwei  ganz  bedeutende  Siege  unserer  deutschen  Truppen.

Am  Sterbelager  des  Papstes  Pius  X.  haben  sich  die  Kardinäle  versammelt.

Die  russisch-türkischen  Beziehungen  spitzen  sich  infolge  der  nicht  gewährten  Durchfahrt  der  russischen
Flotte  durch  die  Dardanellen  und  die  Entlassung  der  deutschen  Militärmission  immer  mehr  zu.

Der  Aufstand  im  Kaukasus  nimmt  immer  schwerere  Dimensionen  an.

Über  die  Mordbrennereien  der  Russen  wird  an  verschiedenen  Orten  berichtet.  So,  meldet  der  ostpreußische
Grenzbote,  seien  bei  Eydtkuhnen  fast  sämtliche  Ortschaften  in  der  Nähe  der  Grenze  in  den  letzten  Tagen  von
russischen  Soldaten  angezündet  und  niedergebrannt.  Eydtkuhnen,  das  von  den  Bewohnern  unter  Zurücklassung
  von  Hab  und  Gut  öde  und  verlassen  daliegt,  brennt  seit  einigen  Tagen.

20.  August.

2.10  Uhr  morgens  ist  Papst  Pius  X.  gestorben.

Mit  Beschlagnehmen  fremder  internationaler  Schiffe  besitzen  die  Engländer  eine  große  Übung.  Erst  haben
sie  den  Türken  zwei  große  von  diesen  bestellte  und  bezahlte  Kreuzer  gestohlen,  so  haben  sie  nun  wieder  ein  von
der  norwegischen  Regierung  bestelltes  Kriegsschiff  in  Beschlag  genonnnen.  Auf  diese  Weise  bekommen  diese
Vagabunden  selbstredend  einen  großen  Flottenzuwachs.  Doch  hat  deren  Stunde  noch  nicht  geschlagen.  Unsere
Flotte  wird  ihnen  schon  zeigen,  was  bezahlte  und  nicht  gestohlene  Schiffe  vermögen.

Der  Kommandant  der  Festung  Lüttich,  General  Leman,  wurde  gestern  im  Automobil  als  Gefangener
in  Köln  eingebracht.

Zur  Bekämpfung  der  immer  mehr  hereinbrechenden  Arbeitslosigkeit  in  Hamburg  hat  der  Senat
alle  Behörden  angewiesen,  sämtliche  Arbeiten  und  Lieferungen,  die  geignet  sind,  hiesigen  Gewerbetreibenden
und  Arbeitern  Aufträge  und  Beschäftigung  zu  verschaffen,  zur  Ausführung  zu  bringen.

Der  Reichsverband  der  Gasthausangestellten,  der  Genfer  Verband  der  Gastwirtsgehilfen,  der  Kaffeehausangestellten
  haben  an  den  Senat  und  den  kommandierenden  General  des  9.  Armeekorps  eine  Eingabe  gemacht,
worin  sie  hervorheben,  daß  die  Fortsetzung  des  Schlusses  der  Wirtschaften  in  Hamburg-Altona  auf  11  Uhr
nun  abermals  die  Hälfte  der  Angestellten  brotlos  gemacht  habe.

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