hörigen  Belgiens,  Frankreichs,  Großbritanniens,  Japans,  Montenegros,  Rußlands  und  Serbiens  zur  Inskription
  an  den  österreichischen  Hochschulen  und  Universitäten  nicht  mehr  zugelassen  sind.

Die  Times  meldet  aus  Salisbury,  daß  die  rhodesischen  Truppen,  die  nach  England  abreisen  sollten,
beschlossen  haben,  in  Afrika  zu  bleiben.

Deutschlands  Dank  an  die  Neutralen  Staaten.

Die  Nordd.  Ztg.  schreibt.  Amtlich.  —  Der  von  England  ruchlos  angefachte  Krieg  lastet  nicht  bloß  auf  den
unmittelbar  kriegführenden  Völkern,  er  drückt  auch  mit  Härte  auf  die  Neutralen.  Die  militärische  Machtentfaltung
  zum  Schutze  ihrer  Neutralität  beraubt  sie  in  ihrem  Wirtschaftsleben  daheim  vieler  schaffender  Kräfte
und  ihr  auf  einen  regen  Verkehr  mit  dem  Auslande  gestellter  Handel  und  Wandel  wird  nicht  bloß  durch  den
Kriegszustand  an  sich,  sondern  zum  Teil  auch  noch  durch  die  Unbilligkeiten  getroffen,  die  ihnen  wegen  der  Wah-Deutsche

  Heerführer

    





  
General der Kavallerie von Mackensen

rung  ihrer  Neutralität  angetan  werden.  Es  genügt,  an  die  von  England  versuchten  oder  ausgeführten  Chikanen
zu  erinnern.  Zu  den  Kosten  und  Verlusten,  die  dergestalt  ein  Krieg  den  Neutralen  auferlegt,  treten  die  Aufwendungen
  und  Bemühungen,  die  sie  amtlich  und  privat  in  dankenswerter  Weise  und  in  reichlichem  Umfang
freiwillig  im  Dienste  der  Menschlichkeit  leisten.  Man  denke  daran,  wie  in  diesem  Punkte  z.  B.  Amerika  sich
betätigte.  Vornehmlich  aber  auch,  wie  großherzig  Holland,  die  Schweiz  und  die  skandinavischen  Reiche
sich  sofort  des  Stromes  der  hilfsbedürftigen  Flüchtlinge  und  Ausgetriebenen  aller  Nationen,  die  der  Kriegssturm
  über  ihre  neutralen  Grenzen  führte,  annahmen.  Eben  jetzt  wieder  hat  Holland  durch  die  Belagerung
und  den  Fall  Antwerpens  uns  durch  die  Fürsorge  für  die  großen  Mengen  der  vorher  geflüchteten  bürgerlichen
Bevölkerung  und  der  nachher  übergetretenen  Besatzungstruppen  eine  neue  schwere  Last  verantwortlicher  Mühsal
und  mildtätiger  Hilfe  aufgebürdet  erhalten.  Es  ist  recht  und  billig,  daß  wir  es  in  unserer  eigenen  harten  Kriegsarbeit
  nicht  verabsäumen,  den  Blick  voll  Achtung  und  Verwunderung  auch  auf  jene  Neutralen  zu  richten,  die
zwar  klein  an  Volkszahl,  aber  groß  an  Opferwilligkeit  sind  und  an  menschlichem  Edelmut,  den  sie  in  diesen
Tagen,  wo  die  Völker  auf  Herz  und  Nieren  geprüft  werden,  wohltuend  bekunden.

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