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auf  diese  Weise  die  Metalldeckung  in  den  Jahren  1857—1861  von
51  %  bis  auf  905%,  %,  eine  Höhe,  die  sie  später  niemals  wieder
erreichte.

Im  nächsten  Jahre  (1862)  trat  endlich  eine  Wendung  zum
Besseren  ein.  Die  reichlichen  Ernten  der  Jahre  1862  und  1863
liessen  zwar  wegen  des  in  den  anderen  Ländern  gleichfalls
sünstigen  Ausfalles  der  Ernte  ein  gewinnbringendes  Ausfuhrgeschäft
  nıcht  zu;  dafür  brachte  aber  einen  Ausgleich  der  namentlich
  nach  Frankreich  nicht  unerhebliche  Rübenzuckerexport,  den
die  Regierung  durch  die  den  Exportierenden  seıt  dem  Jahre  1861
zurückzuvergütende  Materialsteuer  zu  fördern  suchte.  Eine  lebhaftere
  geschäftliche  Tätigkeit  wollte  sich  aber  trotzdem  wegen
der  fortgesetzten  politischen  Verwicklungen  nicht  wieder  einstellen.


Da  es  der  Bank  in  diesen  Jahren  (1860-—63)  an  nutzbringenden
  Geschäften  für  die  bei  ihr  lagernden  grossen  Metallvorräte
mangelte,  legte  sie  diese  zum  Teil  ın  Effekten  an.  Sie  fühlte  sich
hierzu  umsomehr  berechtigt,  als  ıhre  Depositenbestände  fortvesetzt
  zunahmen  (1860  —  durchschnittlicher  Depositenbestand
20,7  Mill.  Thir.,  1861  —  24,0  Mill.  Thlr.,  1862  —  24,9  Mill.  Thlr.,
1863  —  26,3  Mill.  Thlr.),  ohne  dass  sie  für  sie  Verwendung  gehabt
  hätte.  Der  Effektenbestand,  der  am  Einde  des  Jahres  1860
&gt;  Mill.  Thlr.  betrug,  stieg  auf  diese  Weise  Ultimo  1863  bis  auf
19,6  Mill.  Thlr.  Es  war  das  eine  Effektenanlage,  die  bei  einem
Stammkapıtal  von  16,897  800  Mill.  Thlrn.  für  eine  Zettelbank  sehr
hoch  war.

Die  der  Bank  gehörigen  Effekten  bestanden  zum  grössten
Teile  aus  preussischen  Staatsschuldverschreibungen,  was  nicht
unbedenklich  war,  da  sie  hierdurch  gewissermassen  in  ein  Gläubigerverhältnis
  zum  Staate  trat.  Bisher  hatte  sie  sich  von  den
übrigen  Zentralbanken  Europas,  der  englischen,  französischen  und
österreichischen  Notenbank,  die  sämtlich  beträchtliche  Teile  ihres
Stammkapitales  dem  Staate  geliehen  hatten,  vorteilhaft  dadurch
unterschieden,  dass  bei  ihr  der  Staat,  statt  sich  wie  in  anderen
Ländern  etwas  zu  leihen,  mit  einem  Einschusskapitale  beteiligt
war.  Jetzt  hatte  sich  das  geändert.  Wie  aber  der  Verlauf  der
nächsten  Jahre  lehrt,  war  dieser  Zustand  nur  vorübergehend,  da
die  Preussische  Bank  ıhren  Effektenbestand  fortgesetzt  verrıngerte.
  Eine  zu  starke  Effektenanlage  in  preussischen  Staatsschuldverschreibungen
  war  insofern  für  die  Bank  ungünstig,  als
diese  Effekten  bei  einer  etwaigen  politischen  Krise  zunächst  einen
Kurssturz  zu  befürchten  hatten.  Wäre  um  diese  Zeit  eine  solche
eingetreten  und  hätte  die  Bank  zur  Stärkung  ihrer  Barvorräte
zur  Veräusserung  der  genannten  Effekten  schreiten  müssen,  so
hätte  das  bei  dem  starken  Angebot  und  der  voraussichtlich  geringen
  Nachfrage  einen  weiteren  Kurssturz  nach  sich  gezogen,
was  für  die  Bank  einen  Verlust,  für  den  Staat  aber  eine