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dieser  Kredit  noch  durch  die  in  der  Geschäftswelt  allgemein  verbreitete
  Ansicht,  dass  der  Staat  die  Preussische  Bank,  sowohl
wegen  der  hervorragenden  Bedeutung,  die  sie  sich  für  das  wirtschaftliche
  Leben  Preussens  ın  verhältnismässig  kurzer  Zeit  errungen
  hatte,  als  auch  wegen  seiner  Verbindung  mit  ihr,  nicht
fallen  lassen  könnte.

Neben  dem  geringeren  Kredite,  den  die  Noten  der  Privatzettelbanken
  unzweifelhaft  in  der  wirtschaftlichen  Krise  genossen,
waren  vermutlich  noch  andere  Umstände  für  die  Verringerung
ihres  Umlaufes  mitbestimmend.  Manche  Bankverwaltung  hatte
beim  Ausbruch  der  Krise  mehr  die  Vorteile  ihrer  Aktionäre  als
das  Allgemeinwohl  im  Auge  und  war  daher  bestrebt,  zur
Festigung  der  eigenen  Stellung  die  Barvorräte  zu  vermehren  und
dıe  jederzeit  realisierbaren  Verpflichtungen  zu  vermindern,  ein
Streben,  das  nur  durch  Einschränkung  des  Kredites,  der  Diskontierungen,
  Banknotenausgabe  usw.  verwirklicht  werden  konnte.
Es  sei  hier  nur  beispielsweise  auf  dıe  Bank  für  Süddeutschland
in  Darmstadt  verwiesen,  die  ın  ihrem  Geschäftsberichte  vom  Jahre
1866  offen  zugab,  dass  sie  die  Ausgabe  von  Banknoten  sowie  jede
Diskontierung  gänzlich  eingestellt  und  dafür  grosse  Beträge  baren
Geldes  an  sich  gezogen  hätte,  so  dass  die  Banknoten  bald  voll
gedeckt  waren.  Bankverwaltungen,  die  so  handelten,  verfielen  in
den  Fehler  der  Geschäftsleute,  die  beim  Herannahen  der  Krise
ihre  Forderungen  nach  Möglichkeit  einzutreiben  suchten,  ihre
Depositen  zurückzogen  und  dann  das  Geld  verschwinden  liessen,
bis  die  Krise  vorüber  war.  Durch  dieses  Zurückhalten  der  Zirkulationsmittel
  wurde  natürlich  die  Krise  verschärft.  Abgesehen
von  den  Geschäfts-  und  Privatleuten  sowie  den  Nichtzettelbanken
wurden  allein  durch  die  acht  preussischen  Privatzettelbanken  dem
Verkehr  in  der  Zeit  vom  31.  März  bis  30.  Juni  an  Zirkulationsmitteln
  entzogen:

an  barem  Gelde  5,033  Mill.  Thlr.
—  4806  „  „=  0,727  Mill.  Thlr.
an  Banknoten  7495
—  4687  „,  nn  2,808  „  „
insgesamt  3,535  Mill.  Thlr.

Es  haben  also  die  preussischen  Privatzettelbanken,  die  ıhrer
Bestimmung  gemäss  wie  die  Preussische  Bank  dazu  berufen
waren,  Handel  und  Verkehr  durch  Kreditgewährung  zu  unterstützen
  und  zu  befördern,  gerade  in  der  Zeit,  in  der  das  Bedürfnis
nach  Zirkulationsmitteln  am  grössten  war,  dem  Verkehr  solche
entzogen.

Schlecht  wäre  es  um  das  Land  bestellt  gewesen,  wäre  hier
nicht  die  Preussische  Bank  eingesprungen.  Sie  verstärkte  allerdings
  auch  ihre  Barreserven  um  5,177  Mill.  Thlr.  Unter  diesen
befand  sich  aber  ein  grosser  Teil  —  nach  Nasse  mehrere  Millionen,
ein  genauer  Betrag  liess  sich  nicht  feststellen  —  Darlehenskassen-