Die  Entwicklung  unserer  Kriegsflotte  entspricht  nicht  den  Hufgaben,
  welche  Deutschland  an  seine  Dehrkraft  zur  See  zu  stellen
gezwungen  ist.  dSie  genügt  nicht,  bei  kriegerischen  Entwickelungen
  die  heimischen  häfen  und  Küsten  gegen  eine  Blockade
und  weitergehende  Unternehmungen  der  keinde  sicher  zu
stellen.  Sie  hat  auch  nicht  Schritt  gehalten  mit  dem  lebhaften
Dachstum  unserer  überseeischen  Interessen.  Dährend  der
deutsche  Handel  an  dem  Güteraustausche  der  Wolt  in  steigendem
  Maße  teilnimmt,  reicht  die  Zahl  unserer  Kriegsschiffe  nicht
hin,  unferen  im  Huslanbe  tätigen  Landsleutendas  der  Stellung
Deutschlands  entsprechende  Maß  oon  Schutz  und  hiermit  den
Rückhalt  zu  bieten,  den  nur  die  Emfaltung  von  Mlacht  zu  gewähren
  vermag.  Denngleich  es  nicht  unfere  Hufgabe  sein
kann,  den  LSeemächten  ersten  Ranges  gleichzutommen,  so
muß  Deutschland  sich  doch  in  den  Stand  gesetzt  sehen,  auch
durch  seine  Rüstung  zur  See  sein  Ansehen  unter  den  Doölkern
der  Erde  zu  behaupten.  hierzu  ist  eine  Derstärkung  der  heimischen
  Schlachtflotte  und  eine  Dermehrung  der  für  den  Ruslandsdienst
  im  Frieden  bestimmten  Schiffe  erforderlich.  Um
für  diese  dringenden  und  nicht  länger  hinauszuschiebenden
Maßnahmen  einen  festen  Boden  zu  gewinnen,  erachten  die
verbündeten  KRegierungen  es  für  geboten,  diese  Stärke  der
HMarine  und  den  zeitraum,  in  welchem  diese  Stärke  erreicht
werden  soll,  gesetzlich  festzulegen.  Zu  diesem  Sweck  wird  hnen
eine  Dorlage  behufs  verfassungsmäßiger  Beschlußnahme  zugehen.
  shronrede  bei  der  Erölfnung  des  Reichstages.  30.  Nooember  1807.

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Und  zuletht  wird  der  kriede  gesichert  und  verbürgt  auch  durch
unsere  Wehrmacht  zu  Wasser  und  zu  Lande,  durch  das  deutsche
Dolk  in  Waffen.  Stolz  auf  die  unvergleichliche  Mannszucht
und  Ehrliebe  seiner  Wehrmacht  ist  Deutschland  entschlossen,
sie  ohne  Bedrohung  anderer  auch  ferner  auf  der  Hhöhe  zu

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