Des  Kaisers  Friedensliche.

lcch  weiß  wohl,  daß  im  großen  Dublikum  und  speziell  im  flus--lande

  Mir  leichtsinnige,  nach  Ruhm  lüsterne  Kriegsgedanken

impotiert  werden:  Sott  bewahre  Mich  vor  solch  verbrecherischem

  Leichtsinn!  sch  weise  solche  Beschuldigungen  mit  Entrüstung

  zurück!  —

Festmahl  des  Brandenburgischen  Prooinziallanbtages.  8.  Februar  1888.
POC

sch  habe  das  Gefähl,  daß  denjenigen,  die  den  krieden  umzustoßen
  wagen  sollten,  eine  Lehre  nicht  erspart  bleiben  wird,

welche  sie  in  hundert  Jahren  nicht  vergessen  werden.  —
festmahl  des  Prooinzlallandtages  im  Börlenfaale  in  Königsberg.  15.  Mai  1890.
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ch  bitte  Gott,  daß  er  mich  unterstätzen  möge  in  dem  WDerke,
Meinem  Lande  den  krieden  zu  erhalten,  damit  auch  diese
kleißigen  Städte  sich  unter  dem  Schutze  des  kriedens  und  des
Kaiserlichen  Schildes  ausbreiten  und  entwmickeln  mögen.  Denn
die  felsenfeste  Ueberzeugung  und  das  felsenfeste  Dertrauen
habe  sch,  daß,  ja  Sott  weiß,  daß  wir  ein  gutes  Gewissen
haben  und  nirgendwo  händel  suchen,  Er  uns  auch  beistehen
wird,  sollte  semals  mit  feindlicher  Gewalt  in  unfre  Friedfertigkeit
  eingegriffen  werden.  —

Im  Rathaufse  zu  Saarbrücken.  14.  Mai  1004.
O

Die  Teiden  eines  Krieges,  und  selbst  eines  slegreichen,  ohne
Not  dber  Deutschland  zu  verhängen,  würde  sch  mit  Meinem
christlichen  SClauben  und  mit  den  Pflichten,  die  sch  als  Kaiser
gegen  das  deutsche  bolk  übernommen  habe,  nicht  voerträglich
finden.  Thronrede  am  22.  Nob.  1338.

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