gemeinsam  heldenhaft  erfochten.  Sott  war  mit  uns,  Ihm

allein  sei  die  Ehre,  Er  helfe  weiter.  —
An  die  6roßherzogin  Lulse  von  Baben.  24.  Hugust  1914.
Hach  der  Krieqserklärung  1014.

An  das  deutsche  volkl!  Soeit  der  Reichsgründung  ist  es
durch  43  Jjahre  Mein  und  Meiner  Dorfahren  heißes  Bemühen
gewesen,  der  Delt  den  Frieden  zu  erhalten  und  im  krieden
unsere  kraftoolle  Entwicklung  zu  fördern.  Hber  die  Gegner
neiden  uns  den  Erfolg  unserer  Hrbeit.  lle  offenkundige  und
heimliche  Feindschaft  von  Ost  und  lbet,  von  jenseits  der  See
haben  wir  bisher  ertragen  im  Bewuhtsein  unserer  Derantwortung
  und  Krast.  Mun  aber  will  man  uns  demötigen.
Man  verlangt,  daß  wir  mit  verschränkten  fmen  zusehen,
wie  unser  Feind  sich  zu  tückischem  Ueberfall  rüstet.  Man  will
nicht  dulden,  daß  wir  in  entschlossener  Treue  zu  unserm  Bundesgenossen
  stehen,  der  um  sein  Ansehen  als  Großmacht  kämoft
und  mit  dessen  Erniedrigung  auch  unsere  HMacht  und  Ehre  verloren
  ilt.  So  muß  denn  das  Schwert  entscheiden.  Mlitten
im  Frieden  überfällt  uns  der  feind.  Darum  auf!  Zu  den
Waffen!  sedes  Schwanken,  jedes  Zögern  wäre  Derrat  am
Daterlande.  Um  Sein  oder  Hichtsein  unseres  Reiches  handelt
es  sich,  das  unsere  Däter  sich  neu  gründeten,  um  Sein  oder
slichtsein  deutscher  Nacht  und  deutschen  Desens.  Dir  werden
uns  wehren  bis  zum  setgten  hauch  von  Mann  und  Roß  und
wir  werden  diesen  Kampf  bestehen  auch  gegen  eine  Welt  von
Feinden.  Hoch  nie  ward  Deutschland  dberwunden,  wenn  es
einig  war.  Dorwärts  mit  Sott,  der  mit  uns  sein  wird,  wie
er  mit  den  Dätern  war!  Wilhelm.

Borlln,  o.  Hugust  1914.