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Chronica.  81

Newenburg'),  Ohaussen?)  die  von  Buch  genant?),
Klingenfelsz  furen  ein  wappen,  ein  schwartzen  stenden  schreyenden?
  lewen,  der  den  schwantz  durch  die  zwen  hinderfuesz  schlecht,
in  einem  gelbenn  feidt,  dergleich  auch  auff  dem  helm‘).

Hohenstain  bat  in  einem  weissen  feldt  ein  adler  mit  ausgepraitten
  flügeln,  der  leng  nach  halb  rott  unnd  halb  plow,  mit
zertheilten  fuessen,  uff  zweyen  guldin  kugeln  stende,  dergleich  auch
uff  dem  helm),

Newenbrun‘),  darvor  uberligendt,  die  sich  von  Hohenstatt
genant  haben;  die  haben  vier  strichen  im  schilt  und  ein  stuckh
von  einem  kreutzlein  dardurch  der  zwerch  nach,  uff  dem  helm
zwen  flügel  mit  strichen  und  kreutzlin,  wie  im  schilt.  Dis  wappen
in  wachs  gesehen  ist,  die  farb  aber  und  feldung  ich  nit  wissen  hab®,

Alttorff‘),  Hurrelbach?°)  haben  ein  wappen  wie  die  von

a)  sw  auch  T,  H3;  schreiend  3.  r.  a.  mit  nffenem  Bachen,  daher  die  Änderung  in  schreitend
nicht  angezeigt.  b)  schildt,  die  farben  aber  dieses  wappens,  so  ich  in  wachs  gesehen,  sind
mir  unbewuszt,  wie  auch  die  veldungen  7".

I,  341)  von  1346—1557.  Heinrich  von  Sontheim  findet  sich  1357  als  Barfüsserbruder
  in  Hall,  um  dieselbe  Zeit  ein  Wulther  von  S.  als  Deutschordensbruder
in  Mergentheim.  Nach  Bossert  sind  die  Hefner  von  Schwöllbronn  wohl  ure
sprünglich  Weinsberger  Dienstmannen.

ı)  Neuberg  OA.  Crailsheim  über  dem  Biühlerthal;  die  Ruinen  der  Burg
sind  noch  deutlich  sichtbar,  OACrailsheim  394.  Die  dürftigen  Regesten  in
Wr.  1-6  über  Heinrich  de  Niwenburc  1192  und  Krafto  und  Conrad  de  Nuwenburc
  1211  sind  in  ihrer  Beziehung  nicht  sicher.

2)  5.  Anhausen  0A.  Hall,  nicht  zu  verwechseln  mit  dem  durch  sein  Kloster
berühmteren  Anhausen  O4.  Crailsheim.

3)  Buch,  abg.  Urt  bei  Vellberg;  über  die  von  Anhausen,  genannt  Buch,
bloss  W  F'r.5,  454  Conz  von  Buch  1370,  dessen  Hergehörigkeit  aber  nicht  sicher  ist.

*)  Burg  Klingenfels  im  Lichholz  an  der  Schmerachklinge  gelegen.  Von
Klingenfels  heisst  (nach  Bauer,  Wr.  8,  170)  seit  Anfang  des  13.  Jahrhunderts
ein  Seitenzweig  der  Freiherrn  von  Krautheim,  welcher  jedenfalls  bis  1303  hlühte
und  im  Siegel  das  Krautheimer  Wappen  führte,  vermehrt  mit  einem  schreitend.n
Löwen  auf  dem  obersten  Querbande.  Die  späteren  Ilerren  von  Klingenfels  sind
eine  ganz  andere  Dienstmannenfamilie.

°)  Hohenstein,  Weiler,  3.  Hohenstatt  an  der  Bühler  OA.  Hall;  sichere
urkundliche  Nachrichten  über  die  von  Hohenstein  sind  nicht  vorhanden.

6)  $.  Neubronn,  nahe  bei  Hohenstatt  ;  auch  von  den  Neuenbrunn-Jlohenstatt
existieren  keine  sicheren  Angaben.

?)  Grossaltdorf  OA.  Hall,  alt:  Alahdorf;  die  Edeln  von  A.,  die  ihren
Sitz  auf  dem  Kirchbühl  daselbst  hatten,  KW.  III,  528,  sind  im  11.  Jhrh.  nachweisbar,
  1095  $.  Winither  und  Richizo,  Gebrüder.

*)  Matheshörlebach  bei  Sulzdorf  OA.  Hall,  KW.  III,  530.  1360  Agnes
ron  Hürlebach  als  Ichefrau  eines  von  Klingenfels,  WIr.  8,  472.  Über  die
Identität  des  Wappens  mit  dem  der  Rossriet  und  Junslingen  s.  o.  bei  letzteren

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