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C'hronica.  1117

todt  seine  fraw  widerkanftt®;  ist  wider  gen  Hall  gefaren,  und  nent
itzo  sein  sun  |sich"]|  der  lEszelberger  vom  sitz,  daruft  sein  vatter
gesessen,

Esz  pliben  aber  noch  dise  nachgeschribnen  geschlecht  zu  Hall.

Morstein,  Berler,  Senfiten,  Schletzen,  Ütz  von  Rinderbach,
Volckh  von  Roszdorft,  Heinrich  Spies,  Schwaben,  Heinrich  Schulthais,
  Buschler,  Sültzer,  Balberger,  Mangolt,  Planckhen,  Kemmerer  ®
unnd  anndere  mehr  geschlecht,  die  dazumal  nit  fur  wappengenosz
gcacht,  aber  seitber  ir  vil  wappen  erlangt.  Dan  ein  ratlı  zu  Hall
sonderlich  freyheit  (uff)  ”  wappensgenossen  hat,  derowegen  ctliche
des  raths  bey  kaysserlicher  mayestatt  wappen  erlangt  haben.

Morstein®  sein  abgestorben  bis  an  ein,  Ludwig  vonn  Morstein
  genant;  ist  herausgefaren  anno  domini  1537,  graff  Albreclıt
von  lHobenloce  amptmaun  zu  Newenstein  geworden,  der  vormalsz
an  grossem  Türckbenzug  anno  doiini  1531  dern  vonn  Hall  bauptman
  gewesen  unnd  darnach  das  kayserlich  schultheissenampt  verwaldten
  '),  Diser  wappen  ist  cin  schwarlizer  mor  in  brust  on  arn,
mit  zwayen  schwartzen  zopffen,  unnd  ein  gelbe  eron  uff  dem  haupt
in  einem  weissen  feldt,  also  auch  uff  dem  helm®°).

a)  wider  verkaufft  7.  bb)  fehlt  St!.  cr  Die  Numen  Buschler,  Sültzer,  Halberger,  Mangolt,
Planckhen,  Kemmerer  fehlen  in  TV.  In  HI  ist  dlie  Ordnung  cine  andere,  tult  Kemmerer  xteht
Krämer,  ser:  Amnen.  dı  as  IE!  unned  Sr.  e—e)  /rhlt  T.,

berg.  Jursterer,  der  in  riner  Urkunde  ren  1538  (KUR.  als  Zenge  und  Bürger
en  Wall  ersch:ct,  starb  laut  Senften'meh  zu  Ulm  in  der  Besatzung  nach  dem
Schmalkuldischen  Krieg.

N)  Ir  war  nach  KIR.  Schultheiss  1333.

:)  Wir.  6,  598  liüsst  das  ganz:  Geschlecht  1609  mit  Ludwig  ron  Morstein
  ın  Niedernhall  aussterben.  Die  dumit  im  Widerspruch  stehende  Angab«
von  OAllall  149,  wornach  der  lelzte  des  Ntamms  1692  in  Bihersfeld  gestorben
sei,  hat  Bossert  zunächst  WYjh.  6,  262  durch  Auffindung  ron  Töchtern  eines
Johann  Ludwig  von  Morstein  um  1705  gestützt,  durch  weitere  Nachforschungen
aber  dahin  herichtigt,  dass  das  Geschlecht  überhaupt  nicht  ausgestorben,  sond:rn
ın  Ostpreussen  neu  aufgeblüht  ist  und  dem  preussischen  Königshaus  in  RKrivg
und  Frieden  Dienste  geleistet  hat.  Jin  Vertreter  des  (reschlechts,  Freiherr
Julius  von  Morstein,  ist  mit  Beschreibung  der  Geschichte  seines  Hauses  Iuschäftigt.
  Das  jetziye  Wappen  dieser  Morstein  —  ein  lHalbmond  mil  einem
Ntern  darüber  —  ist  der  lamilientradition  nach  eine  Fkrinnerung  an  den  im
Text  erwähnten  Türkenzug  des  Ahnherrn.  1(Nchriftl.  Mitteilung  des  lHerru
Pf.  Dr.  Bossert.)

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