210  Johann  Heroli

ach!).  Sein  disebaurn  nachvolgent®)  fur  Hohenstauffen  gezogen,  erstigen®
und  erobert®,  welches  Conradus  Schuevus®,  der  neunzehendt  teutsch
kaysser,  anno  domini  1140  innen  gehapt,  ist  einer  von  Stauffen  gewest;
  der  ligt  zu  Lorch  begraben,  hat  vil  grosser  schlachten®  wider
die  Türckhen  vier  jar  lang  zu”  Asia  gethon,  davon®  in  andern  cronickhen.
  Haben  das  schlosz®  geplündert  und  verprent”;  sein  nachvolgendt
  gen  Murhart  gezogen®,  das  closter  geplündert.  Sie  weren
gern  in  das”  Wurttenbergischen”  landt  gewesen,  die  Wurttenbergischen®
  wolten®  sie  nit  dulden,  wann”  sie  ire”  clöster  unnd  stifit
mit  den”  armen  pfaffen  selber”  auszfrassen,  plünderten®  unnd
kundten  die  küsten  selbst  fegen.  Sie  weren  gern  gen  Comberg  ”
inn  den”  stifft  gewesen  bey  Hall  gefallen,  den”  eingenommen,  aber
Comburg  war  dazumal  in  armuett”,  das  man  nit  vil  weins  und  corn
darinnen  fandt;  so  hetten  sie  alle  ire  kürchenkleinett”  sampt  andern,
  was  ir  was”,  gen  Hall  geflehendt  *°,  waren  auch  die  canonici
selber?”  zu  Hall.  Das  war  denen°®  vonn  Hall  und  Comberg®  gros
glückh,  sie  waren  sonnst  gen  Comberg°®  kommen,  da  einen  hauffen  ®
gemacht.  Dis  möcht  denens®’  von  Hall  zu  schwer  geworden"®  sein,
Die  andern  baurn  in  der  Hällischen  landtwehr,  als  am  Kochen  underhalb
  Gelbingen'”,  an  der  Byller  unnd  iennerbalb  der  Byller,  die
wolten  nit  in  disen  hauffen  ziehen,  sagten  *®,  es  wer  ein  hingerichter  ?)
hauff,  zugen  hernach  gen  Wurtzburg  zum  guten”  wein.  Davon  hernach.

Forderung  desz  Gailndorffischen  hauffen  an  die
vonn  Hall.  Die  Hauptleut,  fenderich"®  des  hellen  hauffen?)

a)  folgents  1°,  b)  zogen,  dasselbig  schlosz  erstigen  823;  das  schlosz  erstiogen  7,  W.
ce)  eroberten  disz  schlosz  H!.  d)  Suevus  T,  I,  ec)  schlachten  gethon  &amp;t!.  f,  in  St®.
g)  davon  —  chron.  fehlt  H!.  h)  haben  das  schlosz  fehlt  St},  j)  und  als  gie  gemelt
schlosz  geplündert,  haben  sie  es  verbrendt  J/?.  k)  zogen  St,  })  dem  3,  m)  wurtenbergisch
  St’;  -berger  landt  7’,  W.,  n)  Wurtt,.  baum  1°,  T.  0)  aber  wolten  St®.
p)  dann  Nt?,  WM,  q)  ire  —  plünderten  und  fehlt  IT!  r)  den  fehlt  st®,  s)  selber
fehlt  St*.  t)  plünderten  und  branten  N”,  u)  Comburg  8t?.  v)  das  0°.  w)  den
eingen.  fehlt  T,  W.  x)  in  groszer  armuth  7,  1.  y)  kirchenkleinot  S??;  -kleinoter  1°.
ze)  und  was  sie  hetten  t?°.  ana)  geflöncet  7;  geflehelt  IT?.  bb)  selbst  843,  cc)  deren
13,  T.  dd)  (‘omburg  t?,  ee)  Camborg  12.  ff)  hauffen  alda  H!,  gg)  den  ".
hh)  worden  13,  ii)  Gelwingen  M.  kk)  sagten,  ele  wolten  nit  in  diren  hungerigen
haufen  zihen  WM.  11)  hungeriger  813,  H®,  H!,  M,  W.  mm)  wein  fehlt  St3;  zum  guten
hauffen  42,  nn)  unnd  fenderich  7,  W.,

')  Westlicher  Seitenbach  der  Bühler.

2)  Verderbt,  oder  hinrichtenswert  ?

®)  Voller  Titel  des  Gaildorfer  Haufens:  Der  gemeine  helle  Haufen,  im
Unterschied  vom  hellen  lichten  Haufen  der  Odenwälder  und  Neckarthäler,
dem  hellen  christlichen  Haufen  der  ‚Württemberger  und  dem  schwarzen
Hlaufen  der  fränkischen  Bauern,  Zimmermann  IL,  180  f.

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