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Gültbüchlein.  405

Hainz  Geisers  jartag  soll  auch  gehalten  werden  am  montag
nach  der  kirchweyhung,  darumb  soll  mann  dem  pfarrer  5  sch.  geben.

Lutz  Rösslers  zu  Reinsperg  und  seiner  haussfrauen  soll  an  der
nachkirben  gedacht  werden,  darumbe  sollen  die  heyligenpfleeger  wie
von  den  obgedachten  jahrtagen  den  pfarrhern  geben  2  sch.

Thoman,  Hanssen  und  Conzen  Greters,  auch  Hanssen  Kühekopfis
  soller  (!)  der  pfarrher  an  der  nachkirb  gedenckhen,  darumb
soll  die  gemeind  zu  Reinsperg  eim  pfarrhern  1  sch.  geben,  von  dem
trieb  zu  den  hindern  bergen,  welche  gemein  recht  oder  hut  obgenanter
  Greter.  unnd  Kühekopfs  gewesen,  unnd  der  gemeind  zu  Reinsperg
  geben,  darumb  solche  gedächtnus  soll  gehalten  werden;  das  ist
geschehen  under  Johann  Herold  pfarrhern  dess  ältern.

Hannss  Bühlers  jahrtag  soll  zu  Cräfftelbach  am  st.  Ulrichstag
gehalten  werden,  darumb  sollen  die  heyligenpfleeger  zu  Cräfftelbach
dem  pfarrhern  geben  4  sch.

Michel  Henckhelins  gedechtnus  soll  an  der  kirchweyh  zu  Cräfftelbach
  gehalten  werden,  darumb  sollen  die  heyligenpfleeger  daselbst
eim  pfarrbern  2  sch,  geben.

Gedechtnus  der  seelen.

Nachvolgend  seelen  soll  der  pfarrherr  alle  sonntag“  nach  der
predig  verkündigen,  darvon  sollen  die  heyligenpfleeger  dem  pfarrhern
von  ieder  seelen  zu  gedenckhen  ein  schilling  heller  geben.  Und
seindt  diese:

Walther  Bauwer.  Adelheit  sein  hausfraw.  Conrad  Regenbach.
  Conz  sein  sohn.  Conrad  Müller.  Conz  sein  sohn.
Joss  Herold.  Dorothea  sein  haussfraw.  Hannss  Rössler.  Barbara
  Gutmännin.  Claus  Greter.  Catharin  seiv  haussfrau.
Conz  Woltz.  Hans  Ottlin.  Margen  sein  hausfraw.  Georg
Scheürmann.  Ulrich  Prunner.  Wilhelm  Hoflholz..  Anna
seiner  bausfraw.  Hanss  Pugler  zu  Cräfftelbach.

Hie  ist  zu  vernehmen,  dass  obgedachte  jartag  auch  ernanter
seelen  verkündigung  iezo  der  zeit  nit  gehalten  werden,  sonder  durch
die  predig  des  heyl.  evangelion  alss  unnöthig  verloschen;  unnd  wiewohl
  sie  zu  Gottes  ehr  unnd  trost  der  seelen  eingesetzt  unnd  gestiflt,
dieweil  aber  ged.  stiffter  an  dem  gottesdienst  geirret  unnd  doch  ir
intent  unnd  meinung  Gottes  ehr  zu  fürdern,  unnd  die  seelen  nach
diesem  leben  zur  ruhe  unnd  ewiger  seeligkeit  mögten  gefürdert  werden,

&amp;)  Hs:  sounatag.