380  Boxzenzs  und  Srıxnter:  Französisch  und  Englisch.

2.  Bemerkungen.  (Seite  177—178.)

Das  Französische  beginnt  mit  IV;  in  O  III  soll  der  grammatische  Unterricht  zum  Abschluß
  gebracht  werden.  Von  vornherein  werden  im  Anschluß  an  den  jedesmaligen  Lesestoff
  Übungen  im  mündlichen  Gebrauch  der  fremden  Sprache  angestellt,  Befestigung  und
Erweiterung  der  grammatischen  Kenntnisse,  aber  auch  eine  gewisse  stilistische  Gewandtheit
wird  überall  durch  regelmäßige  Schreibübungen  erstrebt.  Zur  Lektüre  dienen  gute  Chrestomathien
  und  in  den  oberen  Klassen  auch  ausgewählte  Werke  der  französischen  Literatur.
Hier  wird  dann  der  Unterricht,  wenigstens  teilweise,  in  französischer  Sprache  erteilt.

2.  Realgymnasium.

A.  Fransösisch.
1.  Stundenzahl.  (Seite  173.)
mv  ww  vTm  0m  UN  0nN  VI  0I  Summe

—_  —  4  4  4  4  4  3  3  26
(früher  80)

2.  Bemer  n.  (Seite  180.)

Im  Französischen  erweitern  sich  die  schriftlichen  Arbeiten  zu  Aufsätzen,  von  U  lI  an
soll  der  Verkehr  zwischen  Lehrer  und  Schülern  in  der  Regel  in  französischer  Sprache
stattfinden.

B.  Englisch.
1.  Stundenzahl.  (Seite  173.)
VI  V  WW  um  OW  TN  0O0N  UI  01  Summe
—  —_  —  3  3  3  3  3  3  18

2.  Bemerkungen.  (Seite  180.)
Im  Englischen  wird  mit  III  ein  Elementarkursus  der  Grammatik  abgeschlossen,  in  II
und  I  die  Sprachlehre  zusammenhängend  behandelt;  mindestens  in  O  II  beginnt  die  englische
  Konversation.

3.  Oberrealschule  und  Realschule.

A.  Französisch.
1.  Stundenzahbl.  (Seite  174.)
vi  V  IV  UI  OU  Un  OU  ul  Ol  Summe
6  6  6  6  5  [)  4  4  4  46

2.  Bemerkungen  (Seite  181.)

Der  neue  Lehrplan  für  die  Oberrealschulen  und  Realschulen  verlangt  in  allen  sprachlichen
  Fächern  die  analytische  Methode.

Im  Französischen,  das  hier  den  Hauptgegenstand  des  fremdsprachlichen  Unterrichts
bildet,  wird  sofort  mit  Sprechübungen  begonnen,  wobei  der  Lehrer  die  Hilfe  der  wissenschaftlichen
  Phonetik  benutzen  soll;  erst  in  U  III  wird  —  neben  der  fortdauernden  Umgestaltung
  gelesener  Lesestoffe  —  der  Anfang  gemacht  mit  Übertragen  deutscher  Texte  ins
Französische,  von  Klasse  II  an  mit  freien  Arbeiten;  Kenntnis  der  Entwicklung  der  frenzösischen
  Literstur  soll  errungen  werden;  die  Sprechübungen  sollen  aber  auch  stets  das
tägliche  Leben  und  seine  Bedürfnisse  berücksichtigen.

B.  Englisch.
1.  Stundenzahl.  (Seite  174.)
VI  v  ww  ul  om  DUu  ON  UI  O1  Summe
—_  _  —  4  4  4  4  4  4  24

3.  Bemerkungen.  (Seite  181.)

Ähnliche  Ziele  und  die  gleiche  Methode  wie  der  französische  hat  der  englische  Unterricht
  von  Klasse  III  an.