Anhang  1.  103

1843  Einführung  des  Turnunterrichts  an  den  höheren  Schulen  in  Preußen.

1845  Loslösung  der  Provinzialschulkollegien  von  den  Konsistorien  in  Preußen.
Begründung  des  Realgymnasiums  zu  Wiesbaden.

1847—48  H.  Köchlys  ‘Verein  für  Gymnasialreform’  in  Sachsen.

1848  Errichtung  der  “Zentralbildungsanstalt  für  Lehrer  in  den  Leibesübungen’  zu  Berlin.

1848—50  A.  v.  Ladenberg  Kultusminister  in  Preußen.

1849  Preußische  Landesschulkonferenz  in  Berlin  (gemeinsamer  Unterbau  mit  Latein  für
Gymnasium  und  Realschule).

Schaffung  des  Ministeriums  für  Kirchen-  und  Schulangelegenheiten  in  Bayern.

1850—1858  C.  O.  v.  Raumer  Kultusminister  in  Preußen.

1851  Eröffnung  des  Gütersloher  Gymnasiums.

Erlanger  Thesen  über  das  Verhältnis  des  Gymnasiums  zum  Christentum.

1852—1875  L.  Wiese  Leiter  des  höheren  Schulwesens  in  Preußen.

1864  Begründung  des  ‘Zentralblatts  für  das  gesamte  Unterrichtswesen  in  Preußen’.

1866  Neue  Lehrpläne  in  Preußen.

1868—1862  Bethmann-Hollweg  Kultusminister  in  Preußen.

18569  “Unterrichts-  und  Prüfungsordnung  der  Realschulen  und  höheren  Bürgerschulen’  in
Preußen.

Erhebung  des  Englischen  zum  obligatorischen  Lehrfach  in  Preußen.

1860  Einrichtung  der  6jährigen  Realschule  in  Sachsen.

1861  Begründung  des  Gymnasialseminars  in  Königsberg.

1862—1872  H.  v.  Mühler  preußischer  Kultusminister.

1864  Begründung  des  Realgymnasiums  in  Bayern.

1866  Errichtung  der  Kultusministerialabteilung  für  Gelehrten-  und  Realschulen  in  Württemberg.


1867  (Bedingte)  Zulassung  deutsch  geschriebener  Dissertationen  in  der  medizinischen  und
philosophischen  Fakultät.

Einrichtung  des  10jährigen  Realgymnasiums  in  Württemberg  (v.  Dillmann).

1868  Einjähriger  Besuch  der  Sekunda  wird  Voraussetzung  für  die  Einjährig-Freiwilligen-Berechtigung.


1869  Gutachten  der  preußischen  Universitäten  über  die  Zulassung  der  Realschulabiturienten
zum  Universitätsstudium.

1870  Dezembererlaß  betr.  Zulassung  der  Realschulabiturienten  zum  Studium  der  neueren
Sprachen,  der  Mathematik  und  der  Naturwissenschaften  (unter  Beschränkung  auf  das
Lehramt  an  Realanstalten).

1872  Annäherung  des  badischen  an  das  preußische  Schulwesen.

1872—1879  A.  v.  Falk  preußischer  Kultusminister.

1878  Oktoberkonferenz  in  Berlin.

Errichtung  des  Obersten  Schulrates  in  Bayern.
Ostendorf  vertritt  den  Gedanken  des  gemeinsamen  lateinischen  Unterbaus,

1874  Neuordnung  des  höheren  Schulwesens  in  Bayern  (Schaffung  des  neunjährigen  Kursus
für  Gymnasien  und  Realgymnasien).

1874  Vereinbarung  zwischen  den  deutschen  Regierungen  über  die  gegenseitige  Anerkennung
der  Gymnasialreifezeugnisse.

1875ff.  Hermann  Bonitz  Leiter  des  höheren  Schulwesens  in  Preußen.

1875  Einsetzung  der  Reichsschulkommission  (seit  1868  Bundesschulkommission).

Gründung  des  ‘Allgemeinen  deutschen  Realschulmännervereins’.

1876  Zulassung  deutschgeschriebener  Dissertationen  in  der  juristischen  Fakultät.
Einführung  der  Direktorenkonferenzen  in  Baden  und  Hessen,

Erlaß  des  Unterrichtsgesetzes  in  Sachsen.
Begründung  des  Gymnasialseminears  in  Gießen  durch  H.  Schiller.

1878  Begründung  des  Reformgymnasiums  in  Altona.

1879  Übergang  der  lateinlosen  höheren  Schulen  in  Preußen  an  das  Ressort  des  Kultusministeriums,


1879—1881  R.  V.  v.  Puttkamer  preußischer  Kultusminister.

1881—1891  G.  v.  Goßler  preußischer  Kultusminister.

1881  Erneuerung  des  Gymnasialseminars  in  Halle  durch  U.  Frick.

1882  Neue  Lehrpläne  in  Preußen.