Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Multivolume work

Persistent identifier:
akten_dreissigjaehriger_krieg
Title:
Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
akten_dreissigjaehriger_krieg_9_1908
Title:
Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band.
Volume count:
9
Place of publication:
München
Publisher:
M. Rieger'sche Universitätsbuchhandlung
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1908
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges.
  • Briefe und Akten zur Geschichte des Dreissigjährigen Krieges. Neunter Band. (9)

Full text

243. 1611 567 
der Unierten vorher erforschen will. Darum soll man sich auf nichts ein- Juni 20. 
lassen, bevor nicht die Kurfürsten einen Beschluss gefasst haben; müsste and 
man aber davon schon zuvor handeln, so sollen die Gesandten bei den 
evangelischen Gravamina verharren und vor deren Abhilfe weder in 
einen Reichstag noch in eine Kontribution willigen. Je schlimmer es 
dem Kaiser geht, desto mehr möge man darauf bestehen; denn hat 
er als König [von Böhmen] tun müssen, was seine eigenen Leute 
wollten, warum soll er als Kaiser gegen die Reichsstände sich nicht 
ebenso erweisen. — Beschickt König Matthias den Unionstag, so ist 
die Proposition seiner Gesandten abzuwarten und Bericht darüber zu 
erstatten. Auf jeden Fall ist aber dahin zu sehen, dass man nicht zu 
weit gehe sondern bedenke, dass wir noch einen Kaiser haben, dem 
wir verpflichtet sind. Die beste Eutschuldigung ist, man sei nicht 
instruiert oder die Sache gehöre auf einen Reichstag oder vor die 
Kurfürsten. 
Die beantragte Anstellung eines consilium politicum ist wol 
nützlich, hat aber auch grosse Beschwerlichkeiten ; eswird sich niemand gern 
dazu gebrauchen lassen, da or stets an einom gewissen Ort sein und viel 
Hass und Neid auf sich nehmen müsste; das consilium könnte auch 
seine Macht zu sehr ausdehnen, würde viel kosten und die Gegner würden 
seine Geheimnisse durch Auffangung der Briefe u. s. w. zu erforschen 
suchen. Auch ist die Gefahr nicht mehr so gross, dass man eines 
solchen bedürfte. — Die Kaution der 30 000 fl. ist zu betreiben, aber 
im Notfall soll man von einem und andern annehmen, was man haben 
kann und die Obligation nicht ansehen; je länger man wartet, desto 
weniger wird daraus. 
Nbg., Unlonsakten, tom. 46, f. 91 und f. 185; Orr.! 
ı Am 14./24. Juli giengen die beiden Aeltern des Rate und die zwei 
Advokaten nochmals Jdie von Dr. Burckhard verfasste Instruktion und die 
Ratschläge durch. Bedenken machte nur Jer vornehniste Hauptpunkt, wie 
weit den höheren Ständen die Anrechnung der Kosten des elsässer Zugs 
zu gestatten sei; denn darauf beruhe das ganze Rechnungswerk, das 
Fundament der Union und die Reputation der Herrn des Rats, damit sie nicht 
der Veränderlichkeit bezichtigt werden. lan kam dahin überein, dass, 
wenn dio übrigen, besonders die rheinischen Städte den höheren Ständen 
zu Gefallen von den vorigen Beschlüssen abweichen und sieh zu weit ver- 
tiefen würden, man im Städtorat einen Mittelweg vorschlagen, sich desselben 
vergleichen und im Plenum darauf handeln solle; denn zu Schweinfurt und 
bei den vorausgebenden Städtetagen habe man ja bereits beschlossen, den Auf- 
brouch nach dem Elsass und den Abzug des fuchsischen und helmstwättischen 
Regiments und der markgräflichen Reiterei daraus in den terminis a quo 
und ad quem passieren zu lassen. Von den vorgeschlagenen Mitteln [im 
Ratschlag vom 20. Juni] würde das erste nur übel aufgenommen werden, 
denn es enthalte nichts Neues; die vorzuschlagenden Mittel müssten viel- 
mehr auf folgender Steigerung beruhen: 1. des Volks, 2. der Zeit, aber 
nicht des Volks, 3. der Zeit und des Volks; in jedem Fall aber solle in 
den Rechnungen alles abgesondert werden, was auf die hoben Befehle, 
Artillerie, Munition u. 8. w. gewendet wurde. Das erste Mittel wäre demnach, 
die elsässische Expedition ganz beiseite zu setzen, aber passieren zu lassen,
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.