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Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte seit 1806. II. Teil: seit 1867. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte seit 1806. II. Teil: seit 1867. (2)

Multivolume work

Persistent identifier:
altmann_urkunden-verfassungs_1898
Title:
Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte seit 1806.
Document type:
Multivolume work
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
altmann_urkunden_verfassung_2_1898
Title:
Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte seit 1806. II. Teil: seit 1867.
Editor:
Altmann, Wilhelm
Volume count:
2
Place of publication:
Berlin
Publisher:
R. Gaertners Verlagsbuchhandlung Hernamm Heyfelder
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1898
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Contents

Table of contents

  • Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte seit 1806.
  • Ausgewählte Urkunden zur deutschen Verfassungsgeschichte seit 1806. II. Teil: seit 1867. (2)

Full text

16 1. Verf. des Norddtach. Bundes [Deutsch. Reichs] 1867 [1871]. 
damit zusammenhängenden Ansgtalten erforderliche Aufwand wird 
aus der Bundes[Reichs]kasse bestritten. 
Die gesamte Seemännische Bevölkerung des Bundes [Reichs] 
einschliesslich des Maschinenpersonals und der Schiffshandwerker 
igt vom Dienste im Landheere befreit, dagegen zum Dienste in 
der [kaiserlichen] Bundesmarine verpflichtet. 
Die Verteilung des Ergatzbedarfes findet nach Massgabe der 
vorhandenen Seemännischen Bevölkerung statt, und die hiernach 
von jedem Staate gestellte Quote kommt auf die Gestellung zum 
Landheere in Abrechnung. 
Art. 54. Die Kauffahrteischiffe aller Bundesstaaten bilden 
eine einheitliche Handelsmarine. 
Der Bund [Das Reich] hat das Verfahren zur Ermittelung 
der Ladungsfähigkeit der Seeschiffe zu bestimmen, die Ausstellung 
der MesSbriefe, Sowie der Schiffscertifikate zu regeln und die Be- 
dingungen festzustellen, von welchen die Erlaubnis zur Führung 
eines Seegchiffes abhängig ist. 
In den Seehäfen und auf allen natürlichen und künstlichen 
Wassgerstrassen der einzelnen Bundesstaaten werden die Kauffahrtei- 
Schiffe Sämtlicher Bundesstaaten gleichmässig zugelasgen und be- 
handelt. Die Abgaben, welche in den Seehäfen von den See- 
Schiffen oder deren Ladungen für die Benutzung der Schiffahrts- 
anstalten erhoben werden, dürfen die zur Unterhaltung und ge- 
wöhnlichen Herstellung dieser Anstalten erforderlichen Kogten 
nicht übersteigen. 
Auf allen natürlichen WasSerstrassen dürfen Abgaben nur 
für die Benutzung besSonderer Anstalten, die zur Erleichterung des 
Verkehrs bestimmt Sind, erhoben werden. Diese Abgaben, Sowie 
die Abgaben für die Befahrung Solcher künstlichen WassSerstrassen, 
welche Staatseigentum Sind, dürfen die zur Unterhaltung und ge- 
wöhnlichen Herstellung der Anstalten und Anlagen erforderlichen 
Kosten nicht übersteigen. Auf die FlössSerei finden diese Be- 
Stimmungen insoweit Anwendung, als dieselbe auf Schiffbaren 
WasgerstrasSen betrieben wird. 
Auf fremde Schiffe oder deren Ladungen andere oder höhere 
Abgaben zu legen, als von den Schiffen der Bundesstaaten oder 
deren Ladungen zu entrichten Sind, Steht keinem Einzelstaate, 
Sondern nur dem Bunde [Reiche] zu. 
Art. 55. Die Flagge der Kriegs- und Handelsmarine ist 
Schwarz-Wweiss-rot. 
X. Konsgulatwesen. 
Art. 56. Das gesamte vorddeutsche Konsulatwesen Ides 
Deutschen Reichs| Steht unter der Aufsicht des Bundespräsgidiums 
[Kaisers], welcheslr] die Konsuln nach Vernehmung des Ausschusses 
des Bundesrates für Handel und Verkehr anstellt. 
In dem Amtsbezirk der [deutschen] Bundeskonsuln dürfen 
neue Landeskonsulate nicht errichtet werden. Die [deutschen]
	        

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